Das Marvel Cinematic Universe

Marvel Cinematic Universe

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Es ist kaum zu glauben, aber gestern Abend habe ich es geschafft die letzten Artikel des alten Blogs zu überstellen, was demnach bedeutet, dass es ab heute wieder frische neue, ungelesenen Rezensionen geben wird. Um mich langsam wieder heranzutasten, habe ich mich erst einmal für einen Film entschieden, den die meisten von euch schon kennen werden.

Trotzdem würde ich mich natürlich über euer Feedback und eure Meinung zu dem Film freuen!

Kommen wir also ohne große Worte zur Rezension:

Iron Man

Iron Man, USA 2008, 126 Min.


Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
Jon Favreau
Autoren:
Mark Fergus
Hawk Ostby
Art Macum
Matt Holloway

Main-Cast:
Robert Downey Jr. (Tony Stark)
Terrence Howard (Rhodey)
Jeff Bridges (Obadiah Stane)
Gwyneth Paltrow (Pepper Potts)

Genre:
Action | Science-Fiction


Trailer:

 

Inhalt:

Der Playboy und Medienstar Tony Stark feiert das Leben in jeder Minute, umgibt sich am liebsten mit edlen Spirituosen und wunderhübschen, ihm hoffnungslos verfallenen Frauen. Während er sich in Afghanistan befindet, um dort ein neues Raketensystem seiner Firma Stark Industries vorzustellen, die er von seinem verstorbenen Vater übernommen hat, wird er von Rebellen entführt. Diese verlangen von ihm, dass er ihnen sein neues, berüchtigtes Waffensystem nachbaut. Doch Stark denkt gar nicht daran, macht sich lieber an die Konstruktion eines Kampfanzugs, der es ihm ermöglichen soll von dort zu fliehen.

Die Flucht gelingt und Stark beginnt zu erkennen, was seine Firma bisher den Menschen und der Menschheit angetan hat. Auf einer anlässlich seiner Rückkehr einberufenen Pressekonferenz verkündet er, dass Stark Industries fortan keinerlei Waffen mehr produzieren wird. Während der Aktienkurs in die Tiefe rast, verkriecht sich Stark in seiner Villa und beginnt den Prototyp seines Kampfanzuges zu perfektionieren, um eine noch wirkungsvollere Waffe im Kampf gegen Verbrechen und Terrorismus zu schaffen.

Rezension:

Iron Man kann – was bombastische Comic-Verfilmungen angeht – getrost zu den Referenzwerken gezählt werden, denn was einem hier an abwechslungsreichen Actionsequenzen und herausragenden Spezialeffekten geboten wird sucht tatsächlich seinesgleichen. Die Konsequenz, mit der Starks High-Tech-Ausstattung und seine grenzenlos scheinenden finanziellen Mittel zelebriert werden beeindruckt über die gesamte Länge des Films. Selbst die Figur des Iron Man, der rotgoldene Anzug, weiß erstaunlich gut in einer Realverfilmung zu überzeugen. Man merkt dem Film zudem deutlich an, dass Regisseur Jon Favreau hier mit Herzblut bei der Sache war. Jedes Detail wirkt gut durchdacht, ja selbst für die technischen Spielereien versucht man augenzwinkernd Erklärungen abzuliefern, seien diese auch für den Experten völliger Humbug, kann man ihnen eine gewisse Glaubwürdigkeit innerhalb der Grenzen des Marvel-Universums nicht absprechen.

Glücklicherweise ergeht sich Iron Man nicht wie andere Blockbuster in endlosen und sinnentleerten Effektschlachten, sondern beschränkt sich auf einige wenige – diese in ihrer Wucht allerdings einzigartige – Actionsequenzen, die insbesondere deshalb so sehr zu überzeugen wissen, weil einmal nicht die von Actionregisseuren so liebgewonnen Wackelkamera eingesetzt wird, sondern stattdessen ein glasklares Bild der Abläufe geliefert wird, so dass an nie den Überblick verliert und so auch näher am Geschehen bleibt. Zu diesen fast choreographiert wirkenden Actioneinlagen gesellt sich dann noch klassische Handwerkskunst wie etwa Charakterentwicklung und eine wohldosierte Prise Humor.

Der Charakterzeichnung logischerweise äußerst zuträglich ist der durchweg hochkarätige Cast, angeführt von dem großartigen Robert Downey Jr. der – vielleicht auch aufgrund seiner eigenen bewegten Vergangenheit – es meisterhaft versteht, den opportunistischen, abgebrühten Playboy Tony Stark wie kein Zweiter zu verkörpern. Seine grenzenlose Arroganz, gepaart mit einem spröden Charme verwandeln den Film zuweilen in eine perfekt konstruierte und wahnsinnig unterhaltsame One-Man-Show. Nichtsdestotrotz schaffen es auch Gwyneth Paltrow und natürlich Jeff Bridges, sich entsprechenden Raum zu erspielen.

Der Verfilmung von Iron Man gelingt es, durchweg zu überzeugen und aufs Beste zu unterhalten, so dass es kaum mehr ins Gewicht fällt, dass vieles in der Welt von Tony Stark nur unzureichend beleuchtet wird und terroristische Feindbilder und politische Zusammenhänge eher karikiert werden, als dass man sie mit ihren realen Konterparts vergleichen könnte.

Fazit & Wertung:

Robert Downey Jr. ist die perfekte Verkörperung von Iron Man und durch die bedingungslose Hingabe Jon Favreaus ist eine der wuchtvollsten und eindrücklichsten Comic-Verfilmungen gelungen.

9 von 10 tanzenden Stewardessen

Iron Man

  • Tanzende Stewardessen - 9/10
    9/10

Fazit & Wertung:

Robert Downey Jr. ist die perfekte Verkörperung von Iron Man und durch die bedingungslose Hingabe Jon Favreaus ist eine der wuchtvollsten und eindrücklichsten Comic-Verfilmungen gelungen.

9.0/10
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Meinungen aus der Blogosphäre:
Cellurizon: 9/10 Punkte
CineKie
Owley
Tonight is gonna be a large one.: 7/10Punkte
Tonight is gonna be a large one.: 8/10 Punkte (nach WS1)

Kleiner Tipp für alle Unwissenden: Es lohnt sich, den Abspann bis zum Ende zu schauen!

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