Review: The King’s Speech (Film)

Auch heute hat es mich einmal mehr ins Kino verschlagen, musste ich mich doch ob des „Hypes“ um nachfolgenden Film mit diesem einmal nähergehend auseinandersetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier lesen!

The King’s Speech

The King’s Speech, UK/USA 2010, 118 Min.

The King's Speech
Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
Tom Hooper
Autor:
David Seidler

Main-Cast:
Colin Firth (König George VI)
Geoffrey Rush (Lionel Logue)
Helena Bonham Carter (Königin Elisabeth)
in weiteren Rollen:
Guy Pearce (König Edward VIII)
Timothy Spall (Winston Churchill)
Derek Jacobi (Erzbischof Cosmo Lang)
Jennifer Ehle (Myrtle Logue)
Michael Gambon (König George V)

Genre:
Biografie | Drama | Komödie


Trailer:

 

Inhalt:

Der Film handelt von Sir Albert Frederick Arthur George, Herzog von York und somit zweitgeborener Sohn des Königs, George V. Wir lernen ihn kennen, als er zur Abschlussveranstaltung der British Empire Exhibition im Jahre 1925 erstmalig eine Rede vor den versammelten Menschenmassen halten soll, welche zudem noch über Hörfunk landesweit übertragen werden soll. Doch er leidet unter starkem Stottern und dies, zusammen mit seiner Nervosität, führen zu einem äußerst peinlichen wie wortkargen Auftritt.

Seine Frau Elisabeth bemüht sich ab diesem Moment um Hilfe für ihren Mann und während sämtliche Sprachtherapeuten versagen, tut sie den gelinde ausgedrückt etwas unkonventionell arbeitenden Lionel Logue auf. Nach anfänglicher Skepsis und einigen Querelen raufen sich Albert und Lionel zusammen und beginnen eine höchst ungewöhnliche Sprachtherapie, in dessen Verlauf die beiden zwar immer wieder aneinander geraten, doch Lionel auch langsam Albert Vertrauen gelingt. Doch als Alberts Vater 1936 seiner Krankheit erliegt und sein Bruder dessen Nachfolge als König antritt, sieht sich Albert im Zuge der darauffolgenden Ereignisse mit Herausforderungen nie geahnter Größe konfrontiert.

Rezension:

Der Film verdient meines Erachtens nach sämtliche Oscars, die er bei der diesjährigen Verleihung zugesprochen bekommen hat. Derer da wären der Oscar für den besten Film, die beste Regie, das beste Originaldrehbuch und für den besten Hauptdarsteller, in diesem Fall Colin Firth. Außerdem war er nominiert für acht weitere Oscars und den für den besten Nebendarsteller (Geoffrey Rush) hätte ich ihm zumindest definitiv noch von Herzen gegönnt.

The King’s Speech ist einfach Kinokunst auf allerhöchstem Niveau und erzählt eine Geschichte, die in Sachen Eindringlichkeit, Emotionalität, aber auch Witz so schnell nicht zu übertreffen ist. Was habe ich mich anfangs gefragt, ob dieser Film es schaffen würde mich zu begeistern und wie wurde ich doch eines Besseren belehrt.

Kein trockenes Historiendrama, keine angestaubte Biographie, keinen langweiligen Doku-Schinken bekommen wir geboten, sondern das Beste, was Kino leisten kann. Eine (wahre) Geschichte voller Sympathie, voller Wortwitz und Sinn für Details, voll herausragender Schauspieler bis in die kleinsten Rollen und mit einem Szenenbild und Kostümen, gepaart mit einer musikalischen Untermalung, die den Zuschauer gefangen nehmen und eintauchen lassen in die Welt von Albert, Herzog von York, dem stotternden dem jähzornigen, dem verängstigten Albert und später König George VI.

Worauf der Film hinausläuft erfahren wir schon im Titel und ohne etwas verraten zu wollen, kann ich sagen, dass ich in den letzten zehn Minuten des Films permanente Gänsehaut hatte, weil das Gesagte so berührt, dass Erlebte so bewegt, das Folgende so bedrückt.

Alles in allem ist The King’s Speech ein in sämtlichen Belangen perfekt durchkomponiertes Werk ohne nennenswerte Mängel und Schwächen

Fazit & Wertung:

The King’s Speech ist ein wunderbares Erlebnis, ein berührender, ein witziger, ein schöner Film und in seiner Einzigartigkeit jedem passionierten Kinogänger oder Filmfreund nur wärmstens zu empfehlen.

10 von 10 stotterfreien Amtsansprachen

The King's Speech

  • Stotterfreie Amtsansprachen - 10/10
    10/10

Fazit & Wertung:

The King’s Speech ist ein wunderbares Erlebnis, ein berührender, ein witziger, ein schöner Film und in seiner Einzigartigkeit jedem passionierten Kinogänger oder Filmfreund nur wärmstens zu empfehlen.

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Meinungen aus der Blogosphäre:
Christians Foyer: 7/10 Punkte
Willipedia: 9/10 Punkte

Eine kleine Fußnote zum Schluss und ebenfalls bemerkenswert: Queen Elisabeth II äußerte sich nach einer Privatvorführung des Films und urteilte, er sei „bewegend“. Nachzulesen bei BBC.

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