Review: The Walking Dead 1: Gute alte Zeit (Graphic Novel)

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The Walking Dead

Diese Graphic Novel ist Teil des The Walking Dead Franchise. Folge dem Link, um mehr darüber zu erfahren und weitere Artikel zum Thema zu entdecken.

 

Nachdem vor kurzem die erste Staffel der Serie The Walking Dead auf DVD und Blu-ray erschienen und die zweite Staffel bei FOX angelaufen ist, wurde es allerhöchste Zeit, dass ich mich endlich wieder einmal einem Comic widme und somit habe ich mit dieser mittlerweile extrem langlebigen Reihe begonnen, insbesondere auch aus Vorfreude auf die Serie, welche ich momentan sichte und demnach ebenfalls bald an dieser Stelle rezensieren werde.

The Walking Dead 1
Gute alte Zeit

The Walking Dead, Vol. 1: Days Gone Bye, USA 2004, 156 Seiten

The Walking Dead 1: Gute alte Zeit
© Cross Cult

Autor:
Robert Kirkman
Zeichner:
Tony Moore

Verlag (D):
Cross Cult
ISBN:
978-3-936-48031-3

Genre:
Endzeit | Drama | Horror

 

Inhalt:

Polizist Rick Grimes ist mit seinem Partner Shane im Einsatz und wird bei einem Schusswechsel schwer verletzt und fällt ins Koma. Er erwacht Wochen später im Krankenhaus seines Wohnortes Cynthiana, doch niemand wacht an seiner Seite. Generell befindet sich das Zimmer, die Station, das Krankenhaus in einem desolaten Zustand und schnell trifft der vollends verstörte Rick auf die ersten Zombies. Es gelingt ihm, aus dem Krankenhaus zu verschwinden und er kehrt nach Hause zurück, nur um dieses verlassen vorzufinden.

Er vermutet seine Frau Lori und seinen Sohn Carl bei seinen Schwiegereltern in Atlanta, wo sie sich vor dem Irrsinn in Sicherheit gebracht haben müssen und macht sich auf den Weg dorthin, doch muss er bald feststellen, dass die wandelnden Toten nicht nur in Cynthiana umgehen und dass lebende Menschen in dieser neuen Welt eine wahre Seltenheit geworden sind.

Rezension:

Dass The Walking Dead mittlerweile absoluten Kultstatus genießt und dank der erfolgreichen TV-Adaption mittlerweile auch in Nicht-Comic-Fankreisen Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen beginnt ist kein Geheimnis, bei der hervorragenden Qualität und dem mitreißenden Einstieg, den Gute alte Zeit dem Leser offeriert aber auch nicht verwunderlich.

Letztlich nur für zwei bis drei Seiten gewöhnungsbedürftig sind die lediglich grau schattierten und ansonsten farblosen Szenenbilder, doch mit jedem weiteren Panel gewöhnt man sich einerseits daran und erkennt andererseits, dass es dem endzeitlichen Feeling und der Düsternis der Geschichte sogar mehr als zuträglich ist. Die Zeichnungen selbst sind extrem detailverliebt und filigran und beeindrucken durch eine ganz eigene Dynamik, ohne dabei bestimmte ordnungsfördernde Panel-Anordnungen zu vernachlässigen. Das zeichnerische und darstellerische Talent Tony Moores macht es umso trauriger, dass er nach diesem ersten Band, der die ersten sechs Ausgaben The Walking Dead stil- und sinnvoll zusammenfasst, die Serie verlassen hat, um sich wieder anderen Projekten widmen zu können.

Gute alte Zeit ist extrem mitreißend gestaltet, entfaltet seine Sogwirkung aber nicht nur aufgrund der starken zeichnerischen Ausdruckskraft, sondern auch aufgrund des dramaturgischen Aufbaus, denn hier gibt es endlich mal keine todesmutigen Heldentaten und unglaublich dämliche Kurzschlussreaktionen, sondern wohldurchdachte Pläne. Vor allem aber wird die volle Bandbreite menschlicher Gefühle transportiert, von Angst und Verzweiflung, Liebe und Hoffnung, Wut und Scham ist alles vertreten und somit hebt sich The Walking Dead vor allem durch seine Charakterzeichnung wohltuend von anderen Werken des Genres ab, da es hier keine Stereotypen zu geben scheint, wenngleich sich manch wenige Klischees nicht ganz vermeiden ließen (wobei man diese schon wieder als liebevolle Hommage deuten könnte).

An dieser Stelle ergeht also direkt die Warnung, dass man sich ein teures und langwieriges Hobby aufzuhalsen droht, wenn man sich mit The Walking Dead einlässt, denn so ist es mir auch geschehen und der nächste Band ist schon bestellt, weil ich es nicht erwarten kann, den weiteren Fortgang der Geschichte um Rick Grimes zu verfolgen. Gute alte Zeit ist also ein fulminanter und süchtig machender Einstieg in die wohl beste und langlebigste Zombie-Reihe aller Zeiten.

Fazit & Wertung:

The Walking Dead ist ein Comic außergewöhnlicher Qualität und dem steht die liebevolle Aufmachung und Gestaltung in nichts nach. Ein echtes Muss für jeden Zombie-Fan!

9,5 von 10 wandelnden Toten

The Walking Dead 1: Gute alte Zeit

  • Wandelnde Tote - 9.5/10
    9.5/10

Fazit & Wertung:

The Walking Dead ist ein Comic außergewöhnlicher Qualität und dem steht die liebevolle Aufmachung und Gestaltung in nichts nach. Ein echtes Muss für jeden Zombie-Fan!

9.5/10
Leser-Wertung 6/10 (1 Stimme)
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Meinungen aus der Blogosphäre:
Tofu Nerdpunk: 10/10 Punkte

Weitere Details zu The Walking Dead 1: Gute alte Zeit findet ihr auf der Seite von Cross Cult. Dort findet sich übrigens auch eine Leseprobe.

– – –

Als besonderer Service hier noch der Link zur Hardcover-Ausgabe von The Walking Dead 1: Gute alte Zeit bei Amazon:

Kommentare (5)

  1. Randy 17. November 2011
    • Medienjournal 17. November 2011
  2. bullion 17. November 2011
    • Medienjournal 17. November 2011
  3. nachgebloggt 8. Oktober 2012

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