Preview: Homeland | #1.1 (Serie)

So, und damit ich mich demnächst wieder den regulären Rezensionen widmen kann, kommt hier auch schon der dritte (und letzte) Preview-Artikel zu unserem Freitagsausflug zum Festival Großes Fernsehen.

Homeland
#1.1 Pilot

Homeland, USA 2011, ca. 55 Min. je Folge

Homeland
Quelle: IMPawards.com

Serienschöpfer:
Gideon Raff
Regisseur:
Michael Cuesta

Autoren:
Gideon Raff
Alex Gansa
Howard Gordon
Produzenten:
Michael Cuesta
Alex Gansa
Howard Gordon

Main-Cast:

Claire Danes (Carrie Mathison)
Damian Lewis (Nicholas Brody)
Morena Baccarin (Jessica Brody)
David Harewood (David Estes)
Diego Klattenhoff (Mike Faber)
Jackson Pace (Chris Brody)
Morgan Saylor (Dana Brody)
Mandy Patinkin (Saul Berenson)

Genre:
Drama | Mystery | Thriller

Trailer: (in englisch)

 

Inhalt, Rezension & Fazit

Homeland bildete nicht nur – aufgrund unseres verfrühten Aufbruchs – den Abschluss des Abends, sondern war auch schon im Vorfeld Höhepunkt der Veranstaltung für mich. Das Quasi-Remake der israelischen Serie Hatufim handelt von einem US-Soldaten, der, seit acht Jahren totgeglaubt, unerwartet in einem irakischen Terroristenversteck gefunden wird und in die Heimat überführt wird. Seine Frau hat mittlerweile ein Verhältnis mit dem besten Freund ihres Mannes und ist von der Nachricht, dass ihr Mann am Leben sei, entsprechend schockiert. Während der Soldat mit Namen Nicholas Brody von der Gesellschaft als amerikanischer Held gefeiert wird, ist CIA-Agentin Carrie Mathison der festen Ansicht, dass es sich bei ihm um den Soldaten handeln muss, der zum Terroristen Abu Nazir gewechselt hat und nun als Schläfer in der USA fungiert.

Das Remake entstand übrigens unter Beteiligung von Gideon Raff, dem Schöpfer der Vorlage. Homeland entspricht zwar theoretisch von der Thematik her meinen Vorlieben in keiner Weise, aber die Namen Claire Danes, Damian Lewis und Morena Baccarin (Firefly!) taten ihr Übriges, um mein Interesse zu wecken. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, war mir schnell klar, dass dies eine der Serien ist, die ich unbedingt werde sehen müssen. Meine Euphorie ließ sich während und nach der ersten Folge auch Gott sei Dank nicht dämpfen, denn der Pilot von Homeland ist dermaßen überzeugend, akkurat und stimmig inszeniert, dass es wirklich neugierig macht auf den weiteren Verlauf. So viele Fragen werden aufgeworfen und so viele Dinge angedeutet – und über allem hängt eine nicht greifbare Bedrohung, Erinnerungen, die verschwiegen werden, Geheimnisse, die verborgen bleiben, Offenbarungen, die im Verborgenen harren.

Ich bin wirklich gespannt, wie es mit der Serie weitergeht und ob sie den hohen Standard wird halten können, denn die Grundprämisse „Ist er ein Schläfer oder nicht“ wird ja über kurz oder lang abgehandelt werden müssen und dann ist die Frage, wie es weitergeht. Aber zumindest die erste Staffel sollte doch hoffentlich so überzeugend bleiben wie die Einstandsfolge; dann nämlich hat Homeland einen Platz in meinem Serienhimmel so gut wie sicher.

9 von 10 Überwachungskameras

 

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