Kinovorschau: Rock of Ages (14.06.12/KW24)

Ganz Deutschland im Fußballfieber! Ganz Deutschland? Nein! Ein kleiner, einsamer Blogger leistet tapfer Widerstand und liefert pflichtschuldig die versäumten Kinostarts vom letzten Dienstag nach. Doch keine Sorge, ich tue dies nicht aus Pflichtschuldigkeit heraus, sondern weil ich mit Fußball schlicht überhaupt nichts anfangen kann. Außerdem soll ja alles seine Ordnung haben und deshalb werfe ich jetzt, still, heimlich, allein und leise einen Blick auf:

Rock of Ages

Rock of Ages, USA 2012, 123 Min. (in der IMDb)

Rock of Ages
Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
Adam Shankman
Autoren:
Justin Theroux
Chris D’Arienzo
Allan Loeb

Main-Cast:

Julianne Hough (Sherrie Christian)
Diego Boneta (Drew Boley)
Russell Brand (Lonny)
Paul Giamatti (Paul Gill)
Catherine Zeta-Jones (Patricia Whitmore)
Malin Akerman (Constance Sack)
Mary J. Blige (Justice Charlier)
mit Alec Baldwin (Dennis Dupree)
und Tom Cruise (Stacee Jaxx)

Genre:
Musical | Komödie | Drama

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Mitte der unsäglichen achtziger Jahre. Die junge Sherrie kommt mit Sack und Pack nach Los Angeles, um dort den Traum einer berühmten Sängerin zu leben. Über Drew Boiley, der natürlich ebenfalls ein Rockstar werden möchte lernt sie Dennis Dupree kennen, bei dem sie sich erst einmal als Kellnerin verdingt. Dupree wiederum gehört der Bourbon Room, wo Rockgott Stacee Jaxx einen großangelegten Gig haben wird, wären da nicht die Bemühungen der Bürgermeistergattin und Stacees durchtriebener Manager Paul. Und als am Abend der Show die Vorband ausfällt, wittern Sherrie und Drew ihre große Chance.

Ein Film der Spaß macht. Das erste, was ich denke, wenn ich mir den Trailer zu Rock of Ages ansehe. Tom Cruise in der vermutlich anbetungswürdigsten Rolle seit Tropic Thunder, Alec Baldwin mit Langhaarmähne, Russel Brand, der Rockstar aus Männertrip zur rechten Hand des Clubbesitzers degradiert und als Tüpfelchen auf dem i noch die von mir immer wieder gern gesehene, bezaubernde Malin Akerman. Ich bin hier beileibe nicht am Ende der Aufzählung, aber das soll schon genügen um zu verdeutlichen, dass hier neben den beinahe unbekannten Hauptrollen ein Haufen Stars seine Aufwartung macht und ganz eindeutig mit unverhohlener Spielfreude bei der Sache ist. Und kein Wunder, kommt Rock of Ages so flippig und durchgeknallt daher, dass es eine wahre Freude ist. Da stört es kaum, dass der Rock eher dem Mainstream entstammt und eine Geschichte so gut wie gar nicht vorhanden zu sein scheint, denn nicht jeder Film muss tiefgründig sein und wenn die Geschichte nur als Alibi dient für herrlich skurrile, Glamrock-behaftete Musical-Einlagen nebst Massen-Choreo, dann soll das gerne so sein. Denn Rock of Ages ist auf jeden Fall eines: Ein Film der Spaß macht.

Ich prognostiziere also mal

7-8 von 10 Punkten

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