Review: Star Wars: Dawn of the Jedi 1: Machtsturm (Graphic Novel)

Das Star Wars Universum

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Bevor ich mich nun für den heutigen Abend in den mehr als wohlverdienten Feierabend verabschiede folgt hier nun noch eine weitere Comic-Review mit einem weiteren Novum, denn das erste Mal hat nach jahrelanger Abstinenz eine Star Wars-Geschichte Einzug in meine Sammlung gehalten.

L E G E N D S

Star Wars
Dawn of the Jedi 1
Machtsturm

Star Wars: Dawn of the Jedi – Force Storm, USA 2012, 144 Seiten

Star Wars: Dawn of the Jedi 1 - Machtsturm | © Panini
© Panini

Autoren:
John Ostrander
Jan Duursema
Zeichner:
Jan Duursema

Verlag (D):
Panini Verlag
ISBN:
978-3-862-01562-7

Genre:
Science-Fiction | Action | Abenteuer

 

Inhalt:

36.000 Jahre vor Yavin erscheinen die Tho Yor und weisen den unterschiedlichsten Völkern den Weg nach Tython. Der Planet selbst wird dadurch zum Geburtsort des Ordens der Je’daii. Ganz in den Dienst der Macht gestellt, wurden sie bald zu Beschützern des gesamten Tython-Systems und der umliegenden Sternensysteme, während ihre erste große Herausforderung in der Bekämpfung der Tyrannenarmee unter der Königin Hadiya lag. Sie wurde besiegt, doch die Wunden waren tief und bedurften langer Jahre der Heilung.

Zwölf Jahre sind seit dem Sieg vergangen, als unter Predor Tul-kar der Machthund Xesh auf den Planeten Byss im Tiefkern gelangt. Das unendliche Imperium von Rakata befindet sich wie seit alters her auf der Suche nach Orten, die stark in der Macht sind und entsendet Xesh, um das geheimnisumwitterte Tython ausfindig zu machen. Kaum dort angekommen, erschüttert seine Ankunft den Geist dreier Je’daii-Gesellen namens Tasha Ryo, Sek’nos Rath und Shae Koda, die mit dem Wissen ihrer jeweiligen Meister aufmachen, den Ursprung des aufkommenden Machtsturms auszumachen, noch nicht ahnend, dass auch der auf den Schattenmond Bogan verbannte Daegen Lok in die sich anbahnenden Ereignisse verwickelt sein wird.

Rezension:

In der Vergangenheit habe ich mich ja zugegebenermaßen schon öfter und ausführlicher mit dem Universum von Star Wars auseinandergesetzt und den einen oder anderen Comic-Band zu dem Thema gelesen, ebenso wie ich manche der ergänzenden Bücher wie etwa das jüngst neu aufgelegte Erben des Imperiums von Timothy Zahn gelesen, doch in den letzten Jahren hatte ich kaum mehr Berührung zu diesem doch sehr ausufernden Hobby. Als ich dann aber von Dawn of the Jedi las und davon, dass es sich sozusagen um den Ursprung der Jedi handelt, habe ich mich doch hinreißen lassen und hielt es für eine adäquate Möglichkeit, zu diesem Franchise zurückzukehren.

Leider muss ich gestehen, dass Dawn of the Jedi für mich dahingehend eine mittelschwere Enttäuschung war. Der Einstieg ist zwar spannend und lesenswert und beleuchtet tatsächlich die Ursprünge des Jedi-Ordens, die sich damals noch Je’daii nannten und auf dem Planeten Tython beheimatet waren. Doch nach einem wirklich überzeugenden und spannenden Intro widmet sich die Geschichte zunächst den Je’Daii-Schülern Shae Koda, Tasha und Sek’Nos, die allesamt eine Vision des Machthundes Xesh haben, die sie letztendlich in die Tiefen Tythons führen, wo sie dem leibhaftigen Xesh im Kampf begegnen werden.

Das ist zwar zweifelsohne nicht unspannend inszeniert, aber auch nicht unbedingt episch, wenn man bedenkt, dass hier der Ursprung der Jedi behandelt werden soll. Unerwähnt bleiben sollte aber auch nicht, dass die Geschehnisse um Xesh in Dawn of the Jedi 1: Machtsturm nur den Auftakt bilden und somit auch längst nicht alle Fragen beantworten, wenngleich angedeutet wird, dass Xesh als dunkler Jedi in die Geschichte eingehen wird, da der auf den dunklen Mond Bogan verbannte Daegen Lok bereits seine Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hat. Dennoch beschränkt sich ein Großteil der Geschichte auf den Kampf zwischen den angehenden Je’daii und Xesh und das war mir doch dramaturgisch etwas zu wenig.

Die Zeichnungen von Jan Duursema derweil sind solide und stimmig, strotzen aber auch nicht gerade vor Einfallsreichtum oder Detailverliebtheit, so dass letztendlich nach der Sichtung von Dawn of the Jedi 1: Machtsturm ein schaler Beigeschmack bleibt, denn hier wäre deutlich mehr zu holen gewesen, was die Anfänge und Ursprünge der Jedi anbelangt, anstatt sich auf drei angehende Je’daii zu konzentrieren, die in vielerlei Belang noch merklich grün hinter den Ohren sind und eine Geschichte epischen Ausmaßes kaum zu schultern imstande sind. Da helfen die Zwischenspiele in den Tempeln auf Tython und die Verweise auf Daegen Lok nicht allzu sehr, denn vieles wirkt hier schlicht halbgar und unausgereift, so dass der Nachfolger dieses ersten Bandes zweifelsohne zunächst merklich wird Boden gutmachen müssen.

Fazit & Wertung:

Während der Einstieg von Dawn of the Jedi 1: Machtsturm überaus spannend geraten ist, hätte ich mir für den weiteren Verlauf eine weitaus epischere Geschichte gewünscht, um die Ursprünge der Jedi zu beleuchten. Dennoch ein Auftaktband, der zumindest Interesse zu wecken imstande ist, denn kaum ein Bruchteil der offenen Fragen wird beantwortet.

6,5 von 10 Erschütterungen der Macht

Star Wars: Dawn of the Jedi 1: Machtsturm

  • Erschütterungen der Macht - 6.5/10
    6.5/10

Fazit & Wertung:

Während der Einstieg von Dawn of the Jedi 1: Machtsturm überaus spannend geraten ist, hätte ich mir für den weiteren Verlauf eine weitaus epischere Geschichte gewünscht, um die Ursprünge der Jedi zu beleuchten. Dennoch ein Auftaktband, der zumindest Interesse zu wecken imstande ist, denn kaum ein Bruchteil der offenen Fragen wird beantwortet.

6.5/10
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Star Wars: Dawn of the Jedi 1: Machtsturm ist am 18.02.13 im Panini Verlag erschienen. Hat der Artikel euer Interesse geweckt, dann bestellt doch über den nachfolgenden Link und unterstützt damit das Medienjournal!

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