Kinovorschau: Smashed (09.05.13/KW19)

Kinovorschau Nummer 2 geht nun in eine gänzlich andere Richtung, hört sich aber für mich gleichsam spannend an, was diverse Gründe hat, die ich nachfolgend gerne zu benennen versuchen werde. Außerdem haben es mir derartige Dramen ja durchaus angetan.

Smashed

Smashed, USA 2012, 81 Min. (in der IMDb)

Smashed | © Sony
© Sony

Regisseur:
James Ponsoldt
Autoren:
Susan Burke
James Ponsoldt

Main-Cast:
Mary Elizabeth Winstead (Kate Hannah)
Aaron Paul (Charlie Hannah)
Octavia Spencer (Jenny)
Nick Offerman (Dave Davies)
Megan Mullally (Principal Barnes)

Genre:
Drama | Komödie

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Die Grundschullehrerin Kate Hannah und der Songtexter Charlie sind ein junges und im Grunde glückliches Ehepaar, doch ergeben sie sich tagtäglich dem Alkohol und feiern was das Zeug hält. Das führt irgendwann soweit, dass sie bereits morgens dem Konsum alkoholischer Getränke frönen. Gut geht das Ganze so lange, bis Kate sich vor ihrer Klasse übergibt und aus der Not heraus die Lüge erfindet, schwanger zu sein. Der stellvertretende Schulleiter allerdings kommt ihr auf die Schliche und vermittelt sie an eine Selbsthilfegruppe, die ihn ebenfalls vor neun Jahren vom Alkohol abgebracht hat. Beste Voraussetzungen also für Kate, um ihr Leben grundlegend zu ändern, doch Freund Charlie mimt noch immer den Partylöwen und trinkt und feiert was das Zeug hält. So bittet Kate ihren Mann, ebenfalls abstinent zu leben.

Smashed ist – neben der eigentlichen Geschichte – vor allem seiner Darsteller wegen für mich interessant, denn Mary Elizabeth Winstead habe ich noch aus Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt in guter Erinnerung und ich bin gespannt, was sie in einem anspruchsvolleren Werk zu leisten imstande sein wird. Ebenso spannend wäre es, Aaron Paul einmal abseits seiner Paraderolle als Jesse Pinkman in Breaking Bad zu erleben. Über die Qualität des Films kann ich natürlich kaum eine Aussage treffen und es bleibt abzuwarten, wie sensibel und einfühlsam das Thema letztlich behandelt wird, aber nach der Aufmerksamkeit, die der Film unter anderem bereits beim Sundance Film Festival erhalten hat, ist er an dieser Stelle auf alle Fälle eine Erwähnung wert.

Ich prognostiziere also mal

6-8 von 10 Punkten

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