Kinovorschau: Alles eine Frage der Zeit (17.10.13/KW42)

Sage und schreibe sechs Artikel sollen es heute werden im Rahmen der Kinovorschau und während ich also noch fleißig dabei bin, zu jedem dieser Filme ein paar Zeilen zu Papier zu bringen fangen wir jetzt schon einmal an in der Hoffnung, dass ich bis Mitternacht durchkomme 😉 Ansonsten folgt der Rest wie gehabt morgen, aber natürlich bin ich gewohnt zuversichtlich. We’ll see.

Alles eine Frage der Zeit

About Time, UK 2013, 123 Min. (in der IMDb)

Alles eine Frage der Zeit | © Universal Pictures
© Universal Pictures

Regisseur:
Richard Curtis
Autor:
Richard Curtis

Main-Cast:
Domhnall Gleeson (Tim)
Rachel McAdams (Mary)
Bill Nighy (Dad)
in weiteren Rollen:
Tom Hollander (Harry)
Margot Robbie (Charlotte)

Genre:
Komödie | Drama | Science-Fiction

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Als Tim 21 Jahre alt wird, erfährt er von seinem Vater, dass die Männer der Familie fähig sind, in der Zeit zurückzureisen, wenn auch nur zu Stationen der eigenen Biografie. Munteres Städte-Hopping oder ein Besuch des alten Ägypten sind damit zwar passé, doch Tim kommt bald schon auf die Idee, mittels dieser neu entdeckten Fähigkeit sein Liebesleben aufzupeppen, indem er frühere Fehltritte und peinliche Szenen korrigiert, wenn er auch bald lernen muss, dass sich auch mittels Zeitreisen Liebe nicht erzwingen lassen kann. Als Tim aber in die große Stadt zieht und Mary kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden, denn auch sie ist ihm merklich zugetan. Dann jedoch reist Tim in der Zeit zurück, um seinem Mitbewohner Harry zu helfen und macht mit der Manipulation der Vergangenheit ungewollt sein erstes Treffen mit Mary ungeschehen, die ihn folglich nicht mehr kennt.

An dieser Stelle muss ich ja einmal unumwunden zugeben, dass ich ein großer Freund von Tatsächlich… Liebe bin und den Film schon deutlich öfter als zwei Mal gesehen habe. Das ist auch mitunter einer der Gründe, warum ich so gespannt auf Alles eine Frage der Zeit bin. Zwar zeichnet Regisseur Richard Curtis auch für viele andere RomComs verantwortlich – wenn dort auch nur als Drehbuchschreiber – die mich deutlich weniger mitzureißen wussten, aber irgendwie habe ich doch die vage Hoffnung, dass er mit seiner dritten Regiearbeit erneut ein überzeugendes, gutgelauntes, einfallsreiches und mit britischem Humor durchsetztes Werk abliefern wird, zumal ja auch Bill Nighy (zum Glück!) wieder mit an Bord ist. Ist man kein ausgewiesener Freund dieser lustigen Filme, die um das Thema Liebe kreisen und allerorten grassieren, dann könnte man sich zumindest überlegen, mit genau diesem Film dem Genre noch einmal eine Chance zu geben.

Ich prognostiziere also mal

7-8 von 10 Punkten

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