Kinovorschau: Ender’s Game – Das große Spiel (24.10.13/KW43)

Nach der Mammut-Vorschau in der vergangenen Woche sind es diesmal lediglich erfreuliche zwei Filme geworden, die ich euch heute ans Herz legen möchte. Das nenne ich mal einen entspannten Abend!

Ender’s Game
Das große Spiel

Ender’s Game, USA 2013, 114 Min. (in der IMDb)

Ender's Game - Das große Spiel | © Constantin
© Constantin

Regisseur:
Gavin Hood
Autoren:
Gavin Hood (Drehbuch)
Orson Scott Card (Buch-Vorlage)

Main-Cast:
Asa Butterfield (Ender Wiggin)
Harrison Ford (Colonel Hyrum Graff)
in weiteren Rollen:
Ben Kingsley (Mazer Rackham)
Viola Davis (Major Gwen Anderson)
Hailee Steinfeld (Petra Arkanian)
Abigail Breslin (Valentine Wiggin)

Genre:
Action | Science-Fiction | Abenteuer

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

In der Zukunft fordert der Angriff der Formics, insektenartiger Außerirdischer, Millionen Opfer unter den Menschen und nur dem Commander Mazer Rackham ist es zu verdanken, dass der Angriff schlussendlich abgewehrt werden konnte. In dem Wissen darum, dass die Formics jederzeit zurückkehren könnten, sucht Colonel Hyrum Graff mit aller Kraft nach einem Nachwuchstaktiker, der im nächsten Krieg gegen die Formics eine tragende Rolle einnehmen könnte. Zu diesem Zweck existiert an Bord einer Raumstation der International Fleet eine Kampfschule, für die auch der zwölfjährige Ender Wiggin von Graff rekrutiert worden ist. Dieser entpuppt sich bald schon als vielversprechendster Kandidat und beweist ein beeindruckendes taktisches Verständnis. Doch Graff spielt mitnichten mit offenen Karten und der Umstand, dass Enders Geschicke in der Kampfschule bewusst beeinflusst werden, ist dabei nur die Spitze des Eisberges.

Mit dem Setting und der Thematik von Ender’s Game bin ich nun ja bereits um Vorfeld durch die Comic-Umsetzung in Berührung gekommen und dieses Wissen, einhergehend mit den unstrittig beeindruckenden Bildern aus dem Trailer lässt mich auf einen bombastischen, epischen und rundherum lohnenswerten Science-Fiction-Knaller hoffen, der mir einzig von der Laufzeit her ein wenig mager scheint, denn selbst im Comic erschienen mir die einzelnen Stationen von Ender schon teils gehetzt und ich vermute einfach mal, dass der Film sich nicht nur auf den mir bekannten Band 1, sondern auf den gesamten Roman von Orson Scott Card erstrecken wird. Dank der Kampfarenen in der Schwerelosigkeit kann ich mir hier sogar, ähnlich wie bei Gravity vorstellen, dass 3D in diesem Punkt ein echter Zugewinn für das Seherlebnis sein wird. Verbucht man dies für die Effektseite, kommen des Weiteren noch die moralischen und ethischen Überlegungen hinzu, die in der Geschichte immer wieder anklingen und die hoffentlich auch im Film ihren Platz finden werden. Nicht zuletzt ist der Film aber auch noch mit einigen der fähigsten Jungschauspieler gesegnet und fährt mit Harrison Ford und Sir Ben Kingsley zwei nicht minder großartige Altrecken auf, die ich eigentlich immer gerne sehe. Alles in allem ein Film, auf den ich mich zu freuen wage und dem hoffentlich weitere Verfilmungen der Ender-Romane folgen werden!

Ich prognostiziere also mal

8-9 von 10 Punkten

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