Review: Star Wars: Legacy II, Teil 2: Planet des Todes (Graphic Novel)

Das Star Wars Universum

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Und wir machen weiter mit einer kleinen Dosis Star Wars, sollte man ja schließlich auch hin und wieder mal berücksichtigen:

L E G E N D S

Star Wars
Legacy II, Teil 2
Planet des Todes

Star Wars Legacy: Outcasts of the Broken Ring #6-10, USA 2014, 124 Seiten

Star Wars: Legacy II, Teil 2: Planet des Todes | © Panini
© Panini

Autoren:
Corinna Bechko
Gabriel Hardman
Zeichner:
Brian Albert Thies

Verlag (D):
Panini Verlag
ISBN:
978-3-862-01822-2

Genre:
Science-Fiction | Action | Abenteuer

 

Inhalt:

Während Darth Wredd beginnt, gezielt Jagd auf andere Sith zu machen, die das Galaktische Imperium infiltriert haben, entschließt sich die Imperatorin in Coruscant, den Sith-Lord zunächst gewähren zu lassen. Davon unbeeindruckt haben sich Ania Solo und der Imperiale Ritter Jao Assam vom Imperium losgesagt und machen auf eigene Faust Jagd auf Darth Wredd. Ihre Suche führt sie alsbald zum Planeten Dac, der Heimatwelt der Mon Calamari und somit auch von Sauk, doch die einst reich bevölkerten Ozeane des Planeten wurden bereits vor langer Zeit von den Sith vergiftet und unbewohnbar gemacht.

Die Gerüchte von einem möglichen Wiederaufbau treiben allerdings Scharen von Mon Calamari und Quarren dorthin zurück, nur um dort in die Fänge eines weiteren Sith zu geraten, der im Orbit von Dac damit begonnen hat, eine Piratenflotte bauen zu lassen. Ania und Jao kommen dem auf die Schliche, doch gelingt es dem Sith-Lord, sich ihrer zu bemächtigen und nur Hilfe von außerhalb könnte ihnen jetzt noch helfen…

Rezension:

Den Start der Legacy II-Reihe habe ich ja recht durchwachsen empfunden, aber speziell am Ende meinte ich ja auch, ein gewisses Potential aufflackern zu sehen, dass eine würdige, wenn nicht gar ungleich lohnenswertere Fortsetzung versprechen könnte. Leider erwies sich diese Hoffnung größtenteils als falsch, denn auch wenn die Geschichte nun zunächst zielgerichteter wirkt und ich mir im Legacy-Universum nicht mehr ganz so fremd und unbedarft vorkomme wie noch zu Beginn der Reihe, zerfasert die Geschichte doch zusehends und statt sich der eigentlichen Jagd auf Darth Wredd zu widmen, rückt schnell der Planet Dac und eine dort befindliche Sith-Werft in den Vordergrund und plötzlich meint man, es gehe um die Befreiung der dort gefangengehaltenen Mon Calamari.

Die Geschichte per se ist gar nicht schlecht und zeigt auch die Schrecken der Sklaverei zuweilen gekonnt auf, doch sowohl Ania als auch Konsorten machen während ihres Abenteuers keine merkliche Entwicklung durch und wieder einmal werden etliche Seiten mit kaum erklecklichen Action-Einlagen gefüllt, die die Story künstlich in die Länge ziehen, aber eben kaum vorantreiben. Des Weiteren muss man sich bei Planet des Todes mit einem Zeichnerwechsel von Gabriel Hardman hin zu Brian Albert Thies abfinden, welcher der Reihe nicht unbedingt zum Vorteil gereicht, wenn Thies sich auch zumindest bemüht, in eine ähnliche Richtung zu gehen wie Hardman zuvor, doch verstärkt der wenn auch nicht gravierende Qualitätsrückgang der Zeichnungen noch den vorherrschenden Eindruck, dass hier eher ein Abwärts-, denn Aufwärts-Trend zu erkennen ist, wobei sich die Geschichte im Ganzen ja schon gen Ende neigt, was am Lizenzwechsel von Dark Horse zu Marvel liegt, so dass man die Reihe nun auch durchaus noch bis zum Ende verfolgen kann in der Hoffnung, dass einige lose Fäden der vorliegenden zwei Sammelbände doch noch zusammenlaufen und stimmig miteinander verwoben werden.

In Hinblick auf das Treiben von Darth Wredd und dessen Pläne allerdings tritt Planet des Todes gehörig auf der Stelle und das Handeln der Regierenden in Coruscant bleibt ebenso wenig nachvollziehbar, wie Gar Stazis im weiteren Verlauf erfolgende Befehlsverweigerung merkwürdig folgenlos zu bleiben scheint. Größtes Problem des Bandes ist meines Erachtens, dass er den Kern der Story aus den Augen verliert und dabei einem Nebenschauplatz Aufmerksamkeit widmet, die gerechtfertigt gewesen wäre, wenn denn nicht nur altbekannte Versatzstücke zu einem obligatorischen Befreiungskampf verquickt worden wären, die den Qualitäten von Star Wars schlichtweg nicht gerecht werden.

Ich wünsche mir wirklich, mit Ania Solo noch warmwerden zu können und das Gabriel Hardman es gelingt, seine zweifellos spannenden Prämissen noch in eine packende Geschichte zu adaptieren, statt weiter ziel- und planlos durch das Universum zu mäandern, während die Imperatorin daheim am liebsten die Augen vor sämtlichem Unbill zu verschließen wollen scheint, was nicht nur fragwürdig, sondern auch unglaubwürdig ist.

Fazit & Wertung:

Trotz aller Sympathie für Ania Solo wirkt diese auch nach Star Wars Legacy II: Planet des Todes für mich noch merkwürdig konturlos und schlittert durch eine Geschichte, die sich in unnötig viel Action und uninspirierten Allgemeinplätzen zu verlieren droht und damit kaum mehr über absolutes Mittelmaß hinauskommt.

5 von 10 heroischen Taten der Imperialen Ritter

Star Wars: Legacy II, Teil 2: Planet des Todes

  • Heroische Taten der Imperialen Ritter - 5/10
    5/10

Fazit & Wertung:

Trotz aller Sympathie für Ania Solo wirkt diese auch nach Star Wars Legacy II: Planet des Todes für mich noch merkwürdig konturlos und schlittert durch eine Geschichte, die sich in unnötig viel Action und uninspirierten Allgemeinplätzen zu verlieren droht und damit kaum mehr über absolutes Mittelmaß hinauskommt.

5.0/10
Leser-Wertung 7/10 (1 Stimme)
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Star Wars: Legacy II, Teil 2: Planet des Todes ist am 19.08.14 im Panini Verlag erschienen. Hat der Artikel euer Interesse geweckt, dann bestellt doch über den nachfolgenden Link und unterstützt damit das Medienjournal!

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