Portrait: Amber Heard

Nachdem letztes Wochenende mein erstes kurzes Darsteller-Portrait ja ganz ordentlich Anklang gefunden hat, geht es auch direkt weiter mit einer Dame, die es sogar noch häufiger auf diesen Blog geschafft hat, was angesichts ihrer noch vergleichsweise kurzen Karriere schon einen guten Prozentsatz ihres Schaffens ausmacht. Weitere Beiträge sind natürlich bereits in der Mache und wer beim letzten Beitrag die Kommentare verfolgt hat, weiß, dass unter anderem Natalie Portman und Keira Knightley demnächst ihren Weg in diese Rubrik machen werden, ebenso aber auch Gerard Butler oder Matthew McConaughey. Jetzt aber euch allen erst einmal noch einen schönen Sonntag, bevor morgen die neue Woche startet und ein neuer Media Monday online geht.

Amber Heard

Amber Heard

Die am 22. April 1986 in Austin, Texas geborene Amber Heard begann ihre Schauspielkarriere 2004 mit kleineren Gastrollen in diversen Fernsehserien und Filmen, verkörperte in Kaltes Land die junge Charlize Theron und absolvierte 2006 einen kurzen Auftritt in Alpha Dog bevor sie im selben Jahr ihre erste Hauptrolle in All the Boys Love Mandy Lane als – richtig – Mandy Lane ergatterte. Es folgten die recht belanglosen Filme You Are Here sowie The Beautiful Ordinary (immerhin mit größeren Rollen) sowie eine Rolle in der von Kevin Williamson erdachten Serie Hidden Palms, die es auf ganze acht Episoden brachte.

2008 war sie dann in The Fighter zu sehen und übernahm eine größere Rolle in der Bret Easton Ellis-Verfilmung The Informers, während sie ansonsten durch kleinere Gastauftritte glänzte, unter anderem 2009 als denkwürdige, untote Nachbarin in Zombieland. Im selben Jahr übernahm sie allerdings auch eine Hauptrolle an der Seite von David Duchovny in dem zu Unrecht unbekannten The Joneses. Hieran schloss sich eine Rückkehr ins Horror-Genre an und brachte Rollen in mehr oder minder überzeugenden Filmen wie Stepfather, John Carpenters The Ward sowie Mörderische Ferien mit sich.

Aufgefallen ist sie dann 2011 wieder neben Nicolas Cage in dem Horror-Actioner Drive Angry und sollte prompt als Zugpferd für die neu konzipierte Serie The Playboy Club dienen, die aber postwendend wieder eingestampft worden ist. Doch im selben Jahr war sie auch an der Hunter Thompson-Verfilmung Rum Diary beteiligt und lernte Johnny Depp kennen, mit dem sie mittlerweile liiert ist. Nachdem es 2012 kurz ruhig um Amber Heard geworden war, trat sie seit 2013 wieder öfter in Erscheinung und war zuletzt in Paranoia, Machete Kills und 3 Days to Kill zu sehen.

Filmografie: (Auswahl)

2014: 3 Days to Kill
2013: Machete Kills
2013: Paranoia
2013: Syrup
2011: Rum Diary
2011: The Playboy Club (Serie)
2011: Drive Angry
2010: Mörderische Ferien
2010: The Ward
2010: The River Why
2009: Stepfather
2009: Zombieland
2009: The Joneses
2009: ExTerminators
2008: The Informers
2008: Ananas Express
2008: The Fighter
2007: Hidden Palms (Serie)
2007: The Beautiful Ordinary
2007: You are Here
2006: All the Boys love Mandy Lane
2006: Alpha Dog

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Eine sehr schöne neue Rubrik wie ich finde und so schon gestaltet mit deinen selbstgezeichneten Portraits. Ich schätze Amber Heard auch sehr und bin schon gespannt was noch alles von ihr kommt.

    • Hui, das freut mich wirklich! Habe auch im Moment mächtig Spaß am Zeichnen und daran, weitere Portraits vorzubereiten, also sowohl Bilder als auch Text.

      Ist sicher ungewöhnlich, dass gerade Amber Heard hier die mitunter meisten Filme hat, aber da sieht man mal wieder, wie sehr ich mich nun einmal auf Filme jüngeren Datums konzentriere, zumal ich sie aber auch immer gerne sehe.

  • An

    Ich frage mich, wie du das mit die tollen Bilder machst. Also nicht mir welchen Stiften oder woher du das kannst, sondern wie du es schaffst, diese Art von Schwarz-Weiß-Bild hinzubekommen… weißt du, was ich meine? 😀

    • Nicht, dass ich es konkret erklären könnte, aber ich suche mir meist eine Vorlage mit richtig schönen Kontrasten, also viel Weiß und hohe Schwarz-Werte. Dann drucke ich mir das entsprechende Bild aus beginne erst mal ganz profan, mit dem Bleistift in der Vorlage rumzumalen, nämlich überall da, wo ich der Meinung bin, dass es später schwarz sein müsste, um eben diesen Effekt zu erzielen, also alles was schon dunkel ist marker ich mir, um später zu wissen, dass ich die Fläche ruhigen Gewissens ausmalen kann.

      Naja und dann fange ich eben auf einem neuen Blatt an zu skizzieren und rumzuradieren und wenn ich meine, die Person langsam getroffen zu haben, beginne ich, das alles mit dem Fineliner nachzuzeichnen und radiere am Ende überflüssige (noch sichtbare) Bleistiftstriche weg.

      Wenn dir das jetzt irgendwie hilft und ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe… 😉

      • An

        Ah! Ja, doch, war verständlich und hat mir geholfen. 😉 Wenn ich mal Zeit habe, muss ich das auch ausprobieren. :)

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