Portrait: Natalie Portman

Und wieder einmal widme ich den Sonntag einer großartigen Schauspielerin, die ich natürlich schon in weit mehr Filmen gesehen habe, als es hier den Anschein macht, da das Medienjournal ja nun einmal erst seit 2011 existiert, aber dennoch haben sich bislang immerhin respektable acht Filme hier eingefunden, in denen Natalie Portman eine gewichtige Rolle gespielt hat. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf den neuen Menüpunkt Portraits, wo alle weiteren, bisher in dieser Reihe vorgestellten SchauspielerInnen versammelt sind und auch künftig werden.

Natalie Portman

Natalie Portman

Die am 9. Juni 1981 in Jerusalem, Israel geborene Natalie Portman (eigentlich Natalie Hershlag) setzte sich mit gerade einmal dreizehn Jahren gegen rund 2000 Bewerberinnen auf die Rolle der Mathilda in Luc Bessons Léon – Der Profi durch, die ihr auch prompt den Durchbruch brachte. Es schlossen sich Rollen in Woody Allens Alle sagen: I love you und Mars Attacks! an, bevor sie 1997 kurzzeitig der Filmschauspielerei den Rücken kehrte, um an dem Broadway-Stück Das Tagebuch der Anne Frank mitzuwirken.

Im Jahr 1999 folgten einerseits eine Rolle an der Seite von Susan Sarandon in dem Filmdrama Überall, nur nicht hier, die ihr eine Golden Globe-Nominierung einbrachte, sowie andererseits ihre wohl bekannteste Rolle als Padmé Amidala in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung, die sie 2002 und 2005 in den Folgefilmen erneut bekleidete. Zwischen den Filmen widmete sie sich erneut dem Theater, war unter anderem aber auch 2004 an der Seite von Zach Braff in dessen Regiedebüt Garden State zu sehen und spielte eine Rolle in Mike Nichols Film Hautnah, die ihr den Golden Globe Award und eine Oscar-Nominierung bescherte.

2006 erregte sie Aufsehen, als sie sich für ihre Rolle in V wie Vendetta den Kopf kahlrasieren ließ und spielte in den darauffolgenden Jahren in einer Vielzahl kleinerer wie größerer Produktionen mit, bevor ihr 2010 ihre Rolle in Darren Aronofskys Black Swan den zweiten Golden Globe und den ersten Oscar einbrachte. Ein Jahr später war sie dann an der Seite von Chris Hemsworth in Thor zu sehen und sicherte sich so einen Platz im stetig wachsenden Marvel Cinematic Universe. Nachdem sie auch im zweiten Film eine Rolle übernahm, wurde es zunächst ruhiger um sie, bevor sie sich 2015 mit einer Rolle in Terrence Malicks Knight of Cups zurückmeldete. Allein für 2016 sowie 2017 befinden sich derzeit sechs Filme in Produktion, an denen Natalie Portman beteiligt ist, weshalb man davon ausgehen darf, sie demnächst wieder öfter zu sehen zu bekommen.

[Zuletzt aktualisiert am 31.05.16]

Filmografie: (Auswahl)

2016: Jane Got a Gun
2015: A Tale of Love and Darkness
2015: Knight of Cups
2013: Thor 2: The Dark Kingdom
2011: Thor
2011: Your Highness
2011: Freundschaft Plus
2010: Black Swan
2010: Hesher – Der Rebell
2009: Brothers
2009: The Other Woman
2008: New York, I Love You
2008: Die Schwester der Königin
2007: Mr. Magoriums Wunderladen
2007: Darjeeling Limited
2007: My Blueberry Nights
2006: Goyas Geister
2006: Paris, je t’aime
2005: V wie Vendetta
2005: Free Zone
2005: Star Wars III: Die Rache der Sith
2004: Hautnah
2004: Garden State
2003: Unterwegs nach Cold Mountain
2002: Star Wars II: Angriff der Klonkrieger
2000: Wo Dein Herz schlägt
1999: Überall, nur nicht hier
1999: Star Wars I: Die dunkle Bedrohung
1996: Mars Attacks!
1996: Alle sagen: I Love You
1994: Léon – Der Profi

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Ronny

    Meine zwei Filmfavoriten mit Natalie Portman sind ganz klar: „Blueberry Nights“ und „Black Swan“ – großartige Schauspielerin!

    P.S.: Auch ein sehr ausdrucksstarkes Bild von ihr, sehr schön!

    • Ja, da kann ich mich wohl anschließen, vielleicht noch ergänzt um ‚Garden State‘ – und Danke für das Lob zu dem Bild, ich bin auch sehr froh, dass mir diese Idee gekommen ist, auch, um die Rubrik eben ein wenig individueller zu gestalten 😉

  • Stepnwolf

    Ich liebe „V wie Vendetta“, ganz einfach weil Ms. Portman selbst mit Glatze unverschämt gut aussieht. Ihr bester Film (neben dem Debüt) ist aber definitiv „Black Swan“. Großartig, was sie da auf die Leinwand zaubert.

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