Portrait: Keira Knightley

Und wieder einmal wird es Zeit für ein neues Portrait. Im Falle von Keira Knightley kann ich sogar stolz, behaupten, bestimmt rund 90% der Filme mit ihr gesehen zu haben, wobei eben wieder einmal ein Gros dieser Werke – wie ihr unten sehen werdet – vor der Zeit des Medienjournals lagen und folglich noch nicht rezensiert worden sind, wohingegen die Sichtung von Anna Karenina noch aussteht und ich es bis heute nicht geschafft habe, den bereits vor vielen Monaten gesehenen Auf der Suche nach einem Freund für das Ende der Welt sowie auch Alles, was wir geben mussten einen eigenen Artikel zu widmen. Nichtsdestotrotz reicht die Anzahl der Filme aber durchaus, um sie in den Olymp der hier am häufigsten vertretenen DarstellerInnen zu hieven, weshalb ihr heute diesen Artikel lesen könnt.

Keira Knightley

Keira Knightley

Die am 26. März 1985 in Teddington, Greater London geborene Keira Knightley, Tochter des Schauspielers Will Knightley, war bereits mit acht Jahren in ihrer ersten TV-Rolle zu sehen und spielte in den darauffolgenden Jahren in diversen Fernsehfilmen mit, die teils – wie beispielsweise Gwyn – Prinzessin der Diebe aus 2001 – nachträglich aufgrund ihrer steigenden Bekanntheit eine Heimkinoauswertung erfahren haben. Nachdem sie bereits 1999 in Star Wars: Episode 1 eine kleine Rolle hatte, war sie 2001 in The Hole das erste Mal im Kino mit einer größeren Rolle zu sehen, bevor ihr ein Jahr später mit Kick It Like Beckham der Durchbruch gelang.

Wiederum ein Jahr später wurde sie für die Rolle der Elizabeth Swann in Gore Verbinskis Fluch der Karibik ausgewählt und erlangte an der Seite von Johnny Depp und Orlando Bloom weithin Bekanntheit. Nach diversen weiteren Kinofilmen, denen mehr oder minder großer Erfolg beschieden war, besetzte sie Joe Wright 2005 für die Rolle der Elizabeth Bennet in der Neuverfilmung des Jane Austen-Romans Stolz und Vorurteil, was sie für weitere Rollen in historischen Filmen prädestinieren sollte, bevor sie 2006 und 2007 in der Rolle der Elizabeth Swann für den zweiten und dritten Pirates of the Carribean zurückkehrte.

Es folgten 2007 die zweite Zusammenarbeit mit Joe Wright bei Abbitte, einer Romanverfilmung nach Ian McEwan, 2008 eine Rolle in Edge of Love an der Seite von Cillian Murphy und Sienna Miller und 2010 die Hauptrolle in einer weiteren Roman-Adaption, Alles, was wir geben mussten nach dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro. Ein Jahr später entdeckte auch Regisseur David Cronenberg Keira Knightley für sich und besetzte sie als Sabina Spielrein neben Viggo Mortensen als Sigmund Freud und Michael Fassbender als Carl Jung in Eine dunkle Begierde. Nachdem sie 2012 in der Weltuntergangskomödie Auf der Suche nach einem Freund für das Ende der Welt zu sehen war, kam es im selben Jahr bei Anna Karenina zur dritten Zusammenarbeit zwischen ihr und Joe Wright.

2013 drehte sie mit Mark Ruffalo Can a Song Save Your Life?, der hierzulande im August 2014 in die Kinos kam und zuletzt 2014 mit Benedict Cumberbatch The Imitation Game, den man ab Januar 2015 in den hiesigen Kinos begutachten konnte und der mittlerweile zeitgleich mit der Indie-Dramödie Grow Up!? seine Heimkinoauswertung erfuhr. Zuletzt war sie in dem Abenteuer-Thriller Everest an der Seite von Jason Clarke und Josh Brolin zu sehen.

[Zuletzt aktualisiert am 18.02.16]

Filmografie: (Auswahl)

2015: Everest
2014: The Imitation Game
2014: Grow Up!? – Erwachsen werd‘ ich später
2014: Jack Ryan: Shadow Recruit
2013: Can a Song Save Your Life?
2012: Stars in Shorts
2012: Anna Karenina
2012: Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt
2011: Neverland (Mini-Serie)
2011: Eine dunkle Begierde
2010: London Boulevard
2010: Last Night
2010: Alles, was wir geben mussten
2008: Die Herzogin
2008: Edge of Love
2007: Silk
2007: Abbitte
2007: Pirates of the Carribean: Am Ende der Welt
2006: Pirates of the Carribean: Fluch der Karibik 2
2005: Domino
2005: Stolz & Vorurteil
2005: The Jacket
2004: King Arthur
2003: Tatsächlich… Liebe
2003: Fluch der Karibik
2002: Pure
2002: Kick It Like Beckham
2001: The Hole
1999: Star Wars I: Die dunkle Bedrohung

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Der Kinogänger

    Ich kenne erstaunlich viele Leute, die Keira Knightley als Schauspielerin nicht sonderlich mögen, aber sie ist und bleibt eine meiner Lieblingsdarstellerinnen – vor allem, aber keineswegs nur in „Vergangenheits-Rollen“. Und in Sachen Filmauswahl ist sie auch ziemlich geschmackssicher.

    „Anna Karenina“ ist übrigens empfehlenswert (auch wenn Regisseur Wright leider im Laufe des Films irgendwie die inszenatorischen Ideen ausgegangen zu sein scheinen), „Can a Song Save Your Life?“ hat mir auch richtig gut gefallen und könnte es sogar knapp in meine Jahresbestenliste schaffen. Mal sehen, ob sie bei der OSCAR-Verleihung sogar „Lost Stars“ vortragen darf (oder überhaupt will), das ja als Mitfavorit in der „Filmsong“-Kategorie gilt …

    Achja: Wieder eine schöne Zeichnung. :)

    • Da kenne ich auch einige von, die sie so gar nicht mögen und da stehe ich ziemlich auf verlorenem Posten, wenn ich mich darüber auslasse, welch tolle Rollen in welch tollen Filmen sie schon gespielt hat.

      ‚Anna Karenina‘ wird mir auch sicherlich gefallen, da gehe ich fast von aus, allein die Zeit und Gelegenheit haben bisher für die Sichtung gefehlt. ‚Can a Song save your Life?‘ ist auch schon vorgemerkt (für Blu-ray) und auf ‚The Imitation Game‘ bin ich (klar, auch wegen Cumberbatch) sogar noch gespannter.

  • An

    Oh ja, Keira Knightley finde ich auch sehr gut, habe da allerdings noch ein paar Filme nachzuholen… Auf „The Imitation Game“ bin ich auch schon sehr gespannt. Deine Zeichnung ist übrigens auch wie immer sehr gut gelungen. :)

    • Danke, freut mich, dass sie Gefallen findet! Lücken habe ich natürlich auch noch, ist ja wohl bei so ziemlich jedem Schauspieler so, aber ich bin doch schon wirklich erstaunt gewesen beim Erstellen der Liste, wie viel davon ich tatsächlich schon kenne.

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