Portrait: Emma Stone

So, gestern hat es nicht mehr gepasst mit dem Portrait, aber weil ich nicht wieder eine ganze Woche aussetzen möchte – und der zweiwöchentliche Turnus mich durchaus anspricht für die Zukunft dieser noch jungen Kategorie – kommt heute außerplanmäßig nachgeschoben mein Artikel zu Emma Stone, bei dessen Lektüre ich euch wie immer viel Freude wünsche, wobei es ja wie sonst auch mehr darum geht, in welchen Filmen man sie schon hat sehen können. Und bevor ich es vergesse: Schönen Abend euch!

Emma Stone

Emma Stone

Die am 6. November 1988 in Scottsdale, Arizona geborene Emma Stone, eigentlich Emily Jean Stone, siedelte 2004 mit ihrer Mutter nach Los Angeles um, um eine Schauspielkarriere zu beginnen. Nach einigen Gastrollen in diversen TV-Serien ergatterte sie ihre erste größere und wiederkehrende Rolle in der Mini-Serie Drive, bevor sie im selben Jahr an der Seite von Jonah Hill und Michael Cera ihr Kinodebüt in Superbad gab, welches ihr prompt einen Young Hollywood Award einbrachte.

Davon ausgehend übernahm sie in den folgenden Jahren mehrere Rollen und spielte unter anderem an der Seite von Matthew McConaughey in Der Womanizer, bevor sie noch im selben Jahr erneut Aufmerksamkeit erregte, diesmal an der Seite von Jesse Eisenberg und Woody Harrelson mit ihrer Rolle in der Horrorkomödie Zombieland, für die sie mit dem Scream Award ausgezeichnet wurde. Nur ein Jahr später übernahm sie ihre erste Hauptrolle in der geistreichen Komödie Einfach zu haben und wurde für den Golden Globe Award nominiert, gewann gleichsam mehrere Preise.

2011 spielte sie eine Rolle an der Seite von Ryan Gosling in Crazy, Stupid, Love. sowie in der Buch-Adaption The Help, wagte sich ein Jahr später ins Superheldengenre und spielte neben Andrew Garfield – mit dem sie seit Mitte 2011 liiert ist – die Rolle der Gwen Stacy in The Amazing Spider-Man, beteiligte sich 2013 an Movie 43 und spielte erneut gemeinsam mit Gosling in Gangster Squad, bevor sie 2014 ein weiteres Mal die Rolle der Gwen Stacy übernahm und gleichsam von Woody Allen für seinen Film Magic in the Moonlight besetzt wurde. Außerdem spielte sie an der Seite von Michael Keaton in Alejandro Iñárritus Birdman und war 2015 auch im nächsten Woody Allen-Film Irrational Man sowie in Cameron Crowes Aloha: Die Chance auf Glück zu sehen. Als Highlight 2016 könnte sich der Musical-Film La La Land mit Ryan Gosling erweisen.

[Zuletzt aktualisiert am 19.08.16]

Filmografie: (Auswahl)

2011: Crazy, Stupid, Love.
2011: Freunde mit gewissen Vorzügen
2010: Einfach zu haben
2010: Marmaduke
2009: Zombieland
2009: Paper Man
2009: Der Womanizer
2008: House Bunny
2008: The Rocker – Voll der (S)Hit
2007: Superbad
2007: Drive (Mini-Serie)

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • ich sehe Emma Stone ja in jedem ihrer Filme immer wieder gerne. Der erst und meiner Meinung auch ein Stone Klassiker drüfte „Superbad“ gewesen sein. Ansonst was ich besonder in „Crazy,Stupit,Love“ und in den beiden „Amazing Spider-Man“-Filmen von ihr angetan.
    Mich würde bei diesen Portraits auch man interessieren wie du zu den Schauspielern stehst. Was sie deiner Meinung nach besonders auszeichnet und welche Filme du mit ihnen am besten findest. Oder ist da hier nur als objektive Darstellung gedacht?

    • Okay, da hast du natürlich recht, ein wenig subjektiv daherplaudern könnte ich durchaus. Ganz allgemein zu dem Thema, wie ich zu den Leuten stehe, die ich hier so vorstelle, lässt sich aber sagen, dass ich sicherlich nicht überdurchschnittlich viele Filme mit ihnen gesehen und mir die Mühe gemacht hätte, sie in stundenlanger abendlicher Zeichnerei zu bebildern, wenn ich nicht doch ganz grundsätzlich sehr angetan von ihnen wäre 😉

      In ‚Superbad‘ habe ich sie auch zum ersten Mal gesehen, Moment, nein, Quatsch, natürlich in ‚Zombieland‘, aber in ‚Einfach zu haben‘ fand ich sie noch deutlich besser, dicht gefolgt von ‚Crazy, Stupid, Love.‘ Vor allem hat sie extrem viel Talent fürs witzig sein, kann derweil aber auch schauspielern und wirkt stets charmant; eine Kombi, die mich doch sehr anspricht, wobei ich sagen muss, dass sie mir in ‚The Amazing Spider-Man‘ doch sehr untergegangen ist (den zweiten habe ich immer noch nicht gesehen…).

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