Portrait: Joseph Gordon-Levitt

Und hier wie versprochen an einem zwar ungewöhnlichem Datum, das zufälligerweise aber nun einmal deckungsgleich ist mit Gordon-Levitts (heutigem) Geburtstag, mein neuestes Schauspieler-Portrait. Positiv aufgefallen ist er mir das erste Mal in 10 Dinge, dich ich an dir hasse, wobei ich ihn da noch gar nicht mit seiner Rolle in Hinterm Mond gleich links in Verbindung zu bringen wusste, doch wirklich aufmerksam geworden bin ich erst Jahre später durch (500) Days of Summer, der in meiner persönlichen Hitliste verdammt weit oben steht, was zu großen Teilen Deschanel und Gordon-Levitt (und dem Soundtrack) zu verdanken ist, weshalb ich mich umso mehr gefreut habe, als auch Nolan ihn für sich entdeckte und er mit neu gewonnener Popularität plötzlich deutlich häufiger auch in größeren Filmen zu sehen war, wobei es mir speziell die zwei Zusammenarbeiten mit Regisseur Rian Johnson sehr angetan haben. Fand ich zwar Joseph Gordon-Levitts Regie-Debüt allgemein recht enttäuschend, erwarte ich mir doch auf lange Sicht noch viel Großartiges von diesem sympathischen Schauspieler und Regisseur.

Joseph Gordon-Levitt

Joseph Gordon-Levitt

Der am 17. Februar 1981 in Los Angeles, Kalifornien geborene Joseph Gordon-Levitt startete seine Schauspielkarriere im zarten Alter von sechs Jahren und war zunächst in kleineren Rollen zu sehen, bevor er bereits 1991, also mit zehn Jahren, seine erste Hauptrolle in der Serie Dark Shadows übernahm und nur ein Jahr später für seine Rolle in Aus der Mitte entspringt ein Fluss – gleichzeitig sein Spielfilmdebüt – mit dem Young Actors Award ausgezeichnet wurde. Nach weiteren kleineren wie größeren Rollen in Film und Fernsehen spielte er 1994 die Hauptrolle in dem Disney-Film Angels – Engel gibt es wirklich, bevor er 1996 eine der Hauptrollen in der Serie Hinterm Mond gleich links ergatterte, die er über die gesamten sechs Staffeln Laufzeit ausfüllte und die ihm den Young Stars Award einbrachte.

Doch auch währenddessen tat sich Gordon-Levitt im Film-Geschäft um, spielte unter anderem an der Seite von Heath Ledger 1999 in der an Shakespeare angelehnten Teenie-Komödie Zehn Dinge, dich ich an dir hasse und 2001 in Manic das erste Mal an der Seite von Zooey Deschanel. Es folgten diverse Independent-Filmprojekte wie beispielsweise 2005 die Hauptrolle in Rian Johnsons Regie-Debüt Brick oder 2007 in Scott Franks Die Regeln der Gewalt. 2009 übernahm Joseph-Gordon-Levitt gemeinsam mit Zooey Deschanel die Hauptrollen in Marc Webbs Regie-Debüt (500) Days of Summer und war ein Jahr später in Hesher – Der Rebell neben Natalie Portman sowie in Christopher Nolans Inception zu sehen.

2012 folgte eine tragende Rolle in dem ebenfalls unter Nolans Regie entstandenen The Dark Knight Rises sowie die Hauptrolle in Looper, der erneut unter der Regie von Rian Johnson entstand. Lediglich ein Jahr später erschien Gordon-Levitts eigenes Regie-Debüt Don Jon, für das er unter anderem Scarlett Johansson verpflichten konnte, bevor er 2014 als Teil des Ensembles in Robert Rodriguez‘ Sin Sity 2: A Dame to Kill For mitwirkte. Ein Jahr später übernahm er die Hauptrolle in Robert Zemeckis‘ The Walk und war in der Weihnachts-Komödie mit dem unsäglichen deutschen Titel Die Highligen drei Könige zu sehen. Im starken Kontrast zu diesem Klamauk übernimmt Gordon-Levitt 2016 die Rolle von Edward Snowden im gleichnamigen Biopic von Oliver Stone.

[Zuletzt aktualisiert am 12.05.16]

Filmografie: (Auswahl)

2016: Snowden
2015: Die Highligen drei Könige
2015: The Walk
2014: Sin City 2: A Dame to Kill For
2013: Wie der Wind sich hebt
2013: Don Jon
2012: Lincoln
2012: Looper
2012: Premium Rush
2012: The Dark Knight Rises
2011: 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben
2010: Inception
2010: Elektra Luxx
2010: Hesher – Der Rebell
2009: G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra
2009: Women in Trouble
2009: (500) Days of Summer
2008: Killshot – Gnadenlose Jagd
2008: Uncertainty – Kopf oder Zahl
2008: Stop-Loss
2007: Die Regeln der Gewalt
2005: Shadowboxer
2005: Havoc
2005: Brick
2004: Mysterious Skin
2002: Der Schatzplanet
1996-2001: Hinterm Mond gleich links (Serie)
2001: Manic
1999: 10 Dinge, die ich an Dir hasse
1998: Sweet Jane
1996: Nicht schuldig
1994: Angels – Engel gibt es wirklich
1994: Roadflower
1994: Holy Days
1992-1993: The Powers That Be (Serie)
1992: Aus der Mitte entspringt ein Fluß
1991: Dark Shadows (Serie)

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

Kommentare (6)

  1. kulii 18. Februar 2015
    • Wulf | Medienjournal 18. Februar 2015
  2. Der Kinogänger 18. Februar 2015
    • Wulf | Medienjournal 18. Februar 2015
      • Der Kinogänger 20. Februar 2015
      • Wulf | Medienjournal 20. Februar 2015

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