Portrait: Jude Law

Und da wären wir auch schon wieder, frisch und froh mit einem neuen Portrait im Gepäck, ist schließlich auch schon wieder Sonntag, womit sich dann auch leider mein einwöchiger, aber immerhin ereignisreicher Urlaub dem Ende neigt. Höchste Zeit also, zuhause noch mal ein wenig klar Schiff zu machen und natürlich auch ein wenig was für den Blog zu tun, weshalb ich mich auch so früh melde, denn dann habe ich diesen Artikel zumindest schon mal von der Backe, folgt schließlich später auch noch eine neue Star Wars-Rezension. Jetzt soll es aber erst einmal um Jude Law gehen, den ich schon seit langem sehr schätze und der doch ein recht untrügliches Gespür bei seiner Rollenauswahl besitzt und selbst schlechtere Filme durch seine Beteiligung aufwertet. Neben den vorhandenen Rezensionen kenne ich natürlich noch diverse weitere Filme mit ihm und so gehört er ganz unzweifelhaft zu meinen All-Time-Favourites, weshalb ich mich natürlich sehr freuen, ihn nun auch hier vertreten zu wissen.

Jude Law

Jude Law

Der am 29. Dezember 1972 in Lewisham, London geborene Jude Law begann bereits mit zwölf Jahren seine Schauspielkarriere, verließ mit siebzehn Jahren die Schule und war fortan regelmäßig in Theaterproduktionen zu sehen, bevor 1994 seine Filmkarriere mit Rollen in The Crane und Shopping ihren Anfang fand. Nach weiteren Theater- und Filmrollen gelang ihm 1997 mit der Rolle des Jerome Eugene Morrow in dem Film Gattaca neben Ethan Hawke der internationale Durchbruch. In den darauffolgenden Jahren übernahm er immer öfter größere Rollen in diversen Produktionen und war 1999 sowohl in David Cronenbergs surrealem Thriller eXistenZ in der Hauptrolle zu sehen als auch neben Matt Damon in Anthony Minghellas Romanverfilmung Der talentierte Mr. Ripley, was ihm 2000 seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller einbrachte.

Fortan wurde Jude Law immer öfter in größeren Rollen besetzt und 2003 auch erneut von Anthony Minghella für die Hauptrolle in Unterwegs nach Cold Mountain ins Boot geholt, die ihm seine zweite Oscar-Nominierung einbrachte. 2004 war Law allein in sechs Filmen zu sehen beziehungsweise daran beteiligt, denn in Lemony Snicket fungierte er lediglich als Erzähler, während er in Alfie die Hauptrolle des Alfie übernahm und im Film Hautnah neben – unter anderem – Natalie Portman eine der vier Hauptrollen bekleidete. 2006 schloss sich die dritte Zusammenarbeit mit Minghella bei Breaking and Entering an und 2007 übernahm er sowohl in My Blueberry Nights als auch in 1 Mord für 2 tragende Rollen.

Es folgte eine Rolle neben Johnny Depp und Colin Farrell als eine von Tonys Verwandlungen in Das Kabinett des Doktor Parnassus, nachdem Heath Ledger – eigentlicher Darsteller der Figur des Tony – während der Dreharbeiten verstorben war, sowie ebenfalls 2009 die Rolle des Watson in Guy Ritchies Sherlock Holmes-Interpretation, die er zwei Jahre später erneut bekleidete. Derweil war er in einer kleinen wie prägenden Rolle in Scorseses Hugo Cabret auf der Leinwand zu sehen, spielte 2012 neben Keira Knightley in der Tolstoi-Verfilmung Anna Karenina, wurde 2013 in Steven Soderberghs Thriller Side Effects besetzt und spielte 2014 die Hauptrolle in Black Sea. 2015 wiederum stand er für den noch nicht veröffentlichten Film Genius als Schriftsteller Thomas Wolfe vor der Kamera und war an der Seite von Melissa McCarthy in Spy: Susan Cooper Undercover zu sehen.

[Zuletzt aktualisiert am 04.11.15]

Filmografie: (Auswahl)

2015: Spy: Susan Cooper Undercover
2015: Genius
2014: Black Sea
2014: Grand Budapest Hotel
2013: Dom Hemingway
2013: Side Effects
2012: Die Hüter des Lichts
2012: Anna Karenina
2011: Sherlock Holmes – Spiel im Schatten
2011: Hugo Cabret
2011: 360
2011: Contagion
2010: Repo Men
2009: Sherlock Holmes
2009: Das Kabinett des Doktor Parnassus
2009: Rage
2007: 1 Mord für 2
2007: My Blueberry Nights
2006: Liebe braucht keine Ferien
2006: Breaking & Entering
2006: Das Spiel der Macht
2004: Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse
2004: Aviator
2004: Hautnah
2004: Alfie
2004: Sky Captain and the World of Tomorrow
2004: I Heart Huckabees
2003: Unterwegs nach Cold Mountain
2002: Road to Perdition
2001: A.I. Künstliche Intelligenz
2001: Duell – Enemy at the Gates
2000: Love, Honour and Obey
1999: Der talentierte Mr. Ripley
1999: eXistenZ
1998: Die Weisheit der Krokodile
1998: Final Cut
1998: Liebe auf den ersten Schrei
1997: Mitternacht im Garten von Gut und Böse
1997: Gattaca
1997: Oscar Wilde
1996: I Love You, I Love You Not
1994: Shopping

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

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