Portrait: James McAvoy

Kommen wir heute wieder zu einem Schauspieler, dem ich schon lange ein Portrait widmen wollte, denn wenn mir James McAvoy bewusst zwar erst in Abbitte seinerzeit aufgefallen ist, wusste er mich dort schon sehr zu begeistern und in weiterer Folge konnte ich bisher schon einige Filme mit ihm genießen, die vor allem seine Wandelbarkeit in der Rollenauswahl zu unterstreichen wussten, weshalb ich sehr gespannt bin, was man von ihm in den nächsten Jahren noch erwarten darf.

James McAvoy

James McAvoy

Der am 21. April 1979 in Glasgow, Schottland geborene James McAvoy fasste früh den Entschluss, Schauspieler werden zu wollen und machte im Jahr 2000 seinen Abschluss an der Royal Scottish Academy of Music and Drama, um in den darauffolgenden Jahren am Theater mit Werken wie Romeo und Julia oder Die Schöne und das Biest erste Erfahrungen zu sammeln. Doch auch schon vor seinem Abschluss war er immer wieder in kleineren Fernsehrollen zu sehen, bevor seine Beteiligung an HBOs Band of Brothers 2001 die erste internationale Produktion markierte, an der er sich beteiligen konnte. Erste Bekanntheit erlangte er 2003 durch die Mini-Serie Children of Dune und im darauffolgenden Jahr mit seiner wiederkehrenden Rolle als Steve im britischen Original der Serie Shameless.

Es folgten erste größere und bedeutendere Rollen wie beispielsweise 2006 in Der letzte König von Schottland neben Forest Whitaker, die ihm 2007 eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte sowie natürlich im Jahr darauf die Hauptrolle an der Seite von Keira Knightley in Abbitte, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, für welche er gleich mehrfach nominiert worden ist, unter anderem erneut für den Europäischen Filmpreis sowie auch den Golden Globe. Noch im selben Jahr war McAvoy an der Seite von Anne Hathaway in der Jane Austen-Biografie Geliebte Jane zu sehen und profilierte sich 2008 neben Angelina Jolie in dem Actioner Wanted um wiederum 2010 in dem unter der Regie von Robert Redford entstandenen Historien-Drama Die Lincoln-Verschwörung eine gänzlich andere Rolle einzunehmen.

Seinen großen und nachhaltigen Durchbruch allerdings erzielte James McAvoy bei der breiten Masse 2011 mit der Verkörperung des jungen Professor Charles Xavier in X-Men: Erste Entscheidung, die er auch drei Jahre später erneut übernahm, ebenso wie Schauspielkollege Michael Fassbender, der in beiden Filmen Xaviers Freund und späteren Widersacher Erik Lehnsherr beziehungsweise Magneto verkörpert.

Filmografie: (Auswahl)

2014: Das Verschwinden der Eleanor Rigby
2014: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
2013: Drecksau
2013: The Disappearance of Eleanor Rigby: Her
2013: The Disappearance of Eleanor Rigby: Him
2013: Trance – Gefährliche Erinnerung
2013: Enemies – Welcome to the Punch
2011: Arthur Weihnachtsmann
2011: X-Men: Erste Entscheidung
2011: Gnomeo & Julia
2010: Die Lincoln Verschwörung
2009: Ein russischer Sommer
2008: Wanted
2007: Abbitte
2007: Geliebte Jane
2006: Starter for 10
2006: Penelope
2006: Der letzte König von Schottland
2005: Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia
2004-2005: Shameless (Serie)
2004: Inside I’m Dancing
2004: Strings
2003: Mord auf Seite eins (Mini-Serie)
2003: Bright Young Things
2003: Children of Dune (Mini-Serie)
2002: Bollywood Queen

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Singende Lehrerin

    Oh, das ist schön, dass du „meinem“ James ein Portrait widmest! So blöd es klingt, ich freue mich immer, wenn auch Männer Schauspieler, die ich „liebe“ (https://singendelehrerin.wordpress.com/excerpts-from-my-english-speaking-blog-why-i-love/why-i-love-4-james-mcavoy/ ), schätzen. 😉 Habe auch deine Kritik zu „Filth“ gelesen, habe den Film zwar nicht ganz so hoch bewertet, weil er etwas schwer zu verdauen war für mich, aber James hat sich mit seiner Performance darin ganz weit nach vorne bei mir gespielt.

  • Schlopsi

    Ein Kerl, auf den man sich immer und immer wieder freuen kann. Der weiß welche Projekte interessant sind und ist sich selbst für kleinere Filmchen nicht zu schade. Was kann daran nicht sympathisch sein? Tolles Portrait!

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