Portrait: Emily Browning

Und schon widmen wir uns – kaum sind sieben Wochen vergangen – mal wieder der Kategorie der Portraits und wenngleich ich ja schon erörtert habe, dass ich mich nun in steter Folge auf Mitglieder des MCU konzentrieren wolle, breche ich auch prompt mit dieser Regel, weil ja wie gesagt das maßgebliche weibliche Konsortium bereits ausführlich vorgestellt worden ist, weshalb es erst beim nächsten Mal mit einem männlichen Vertreter weitergehen wird. Derweil widmen wir uns heute Emily Browning, die mir vor Jahren das erste Mal in Lemony Snicket aufgefallen ist, bevor sie nicht nur bei mir lange in Vergessenheit geraten ist. Mit Sucker Punch dann allerdings, der mir ja entgegen der vorherrschenden Meinung gerade im Extended Cut ausnehmend gut gefallen hat, kehrte Browning mit einem Paukenschlag zurück und in den letzten Jahren war sie in wirklich grundlegend unterschiedlich angelegten, oftmals gehörigen Mut erfordernden Rollen zu sehen und spielte sich mir nicht nur mit ihrem Gesangstalent – siehe hierzu speziell God Help the Girl – ins Herz. Mittlerweile habe ich zwar bis auf zwei neuere Vertreter die maßgeblichen Einträge ihrer Filmografie bereits abgegrast, doch Anfang nächsten Jahres wird sie ja bereits auch hierzulande in Legend wieder im Kino zu sehen sein und ich bin gespannt, was man von ihr in den nächsten Jahren noch hören wird.

Emily Browning

Emily Browning

Die am 7. Dezember 1988 in Melbourne, Victoria geborene Emily Browning spielte bereits in jungen Jahren erste Theaterrollen und war mit gerade einmal zwölf Jahren in der Kinderserie Thunderstone zu sehen und in einer wiederkehrenden Gastrolle in Blue Heelers sowie weiteren Serien. 2002 war sie in Ghost Ship sowie 2003 in Der Fluch von Darkness Falls zu sehen, doch handelte es sich um wirklich kleine, recht unbedeutende Rollen, wohingegen sie 2004 in der Buchverfilmung Lemony Snicket eine der Hauptrollen übernahm und mit ihrer Darstellung der Violet Baudelaire erstmalig einem größeren Publikum ein Begriff wurde.

2006 übernahm sie eine der Hauptrollen in Ausgecheckt, doch ab da wurde es ruhig um Emily Browning, bis sie 2009 in Der Fluch der 2 Schwestern – Remake des koreanischen Horrorthrillers A Tale of Two Sisters – zu sehen war. 2011 folgte die Hauptrolle in Zack Snyders Sucker Punch. Noch im selben Jahr war sie in Julia Leighs Sleeping Beauty zu sehen. Es folgten in den darauffolgenden Jahren diverse Rollen in Filmen unterschiedlichster Genres und unter anderem auch 2014 in Stuart Murdochs via Kickstarter-Kampagne finanziertem Film God Help the Girl, in dem sie einmal mehr – wie schon in Sucker Punch oder auch Plush – ausgiebig ihr Gesangstalent unter Beweis stellen konnte.

2015/2016 stand Emily Browning einerseits für Kill the King, andererseits für Legend an der Seite von Tom Hardy vor der Kamera und wird voraussichtlich ab 2017 in der von Bryan Fuller erdachten und auf einem Buch von Neil Gaiman basierenden Serie American Gods zu sehen sein, derweil im Januar 2017 das Drama Golden Exits in den USA angelaufen ist, in dem Emily die Hauptrolle übernommen hat.

[Zuletzt aktualisiert am 30.01.17]

Filmografie: (Auswahl)

2017: Golden Exits
2017: American Gods (Serie)
2016: Kill the King
2015: Legend
2014: Pompeii
2014: God Help the Girl
2013: Plush
2013: Sommer im Februar
2013: Magic Magic
2011: Sleeping Beauty
2011: Sucker Punch / Extended Cut
2009: Der Fluch der zwei Schwestern
2006: Ausgecheckt
2004: Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse
2003: Ned Kelly
2003: Der Fluch von Darkness Falls
2002: Ghost Ship
2000-2002: Blue Heelers (Serie)
2001: The Man Who Sued God
2000-2001: Something in the Air (Serie)
2000: Thunderstone (Serie)

 

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