Portrait: Jeremy Renner

Heute habe ich dann mal wieder ein Portrait für euch, was mir – was ja aber für alle Portraits gilt – sehr am Herzen liegt, denn Jeremy Renner ist ja oft doch so mehr der Typ im Hintergrund, der mir lange Zeit auch gar nicht einmal so großartig aufgefallen ist, obwohl er ja wirklich schon in zig teils großartigen Filmen mitgewirkt hat. Doch immer mehr rückt er ja doch ins Bewusstsein und darf immer größere, wichtigere Rollen übernehmen, was ich sehr begrüße, da ich ihn einfach als Darsteller sehr mag und mich eigentlich immer freue, wenn ich sehe, dass er an einem Projekt beteiligt ist.

Jeremy Renner

Jeremy Renner

Der am 7. Januar 1971 in Modesto Kalifornien geborene Jeremy Renner fand erst im Alter von 24 Jahren zur Schauspielerei und hatte sein Debüt in Die Chaos-Clique auf Klassenfahrt, einer Komödie von 1995. Es folgten diverse Rollen in mehreren Fernsehfilmen sowie Gastauftritte in TV-Serien, bevor er sich ab 2001 erneut dem Kino zuwandte, zunächst aber in weitestgehend unbekannten Produktionen wie etwa Fish in a Barrel zu sehen war. 2003 immerhin war er in einer kleineren Rolle in dem mit unter anderem Samuel L. Jackson und Colin Farrell durchaus namhaft besetzten S.W.A.T. – Die Spezialeinheit zu sehen, bevor 2005 die erste Hauptrolle in Neo Ned folgte sowie ein kleiner Part in dem Drama Kaltes Land. 2007 sollte Renner dann durch seine Beteiligung an 28 Weeks Later einem größeren Publikum ein Begriff werden und war im selben Jahr neben Brad Pitt, Casey Affleck und Sam Rockwell in Andrew Dominiks Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford zu sehen.

Seine Rolle in Kathryn Bigelows 2008 entstandenem Kriegsfilm Tödliches Kommando – The Hurt Locker brachte im schließlich seine erste Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller ein. Nach einer Hauptrolle in der nur kurzlebigen Dramedy The Unusuals übernahm Renner einen Part in Ben Afflecks The Town- Stadt ohne Gnade, was ihm seine zweite Oscar-Nominierung – diesmal als Bester Nebendarsteller – bescherte. Im Jahr darauf wurde er Teil des Ensembles von Mission: Impossible – Phantom Protokoll und absolvierte einen kurzen Cameo-Auftritt in Thor, um seine Rolle als Hawkeye in Joss Whedons The Avengers im Jahr darauf anzukündigen. Ebenfalls 2012 trat er als Aaron Cross das Erbe von Matt Damon in der Bourne-Reihe an.

2013 folgten unter anderem Rollen in Hänsel und Gretel: Hexenjäger sowie American Hustle, bevor er 2014 die Hauptrolle in dem auf einer wahren Geschichte beruhenden Krimi-Drama Kill the Messenger übernahm, den er auch selbst produzierte. Im Jahr darauf kehrte er in seinen jeweiligen Rollen sowohl in The Avengers 2: Age of Ultron als auch Mission: Impossible – Rogue Nation zurück und wird auch 2016 in Captain America 3: Civil War wieder als Clint Barton/Hawkeye zu sehen sein. Die Realisation eines möglichen Bourne-Sequels steht derweil zurzeit noch in den Sternen.

Filmografie: (Auswahl)

2016: Captain America 3: Civil War
2015: Mission: Impossible – Rogue Nation
2015: The Avengers 2: Age of Ultron
2014: Kill the Messenger
2014: The World Wars (Mini-Serie)
2013: American Hustle
2013: The Immigrant
2013: Hänsel und Gretel: Hexenjäger
2012: Das Bourne Vermächtnis
2012: The Avengers
2011: Mission: Impossible – Phantom Protokoll
2010: The Town – Stadt ohne Gnade
2009: The Unusuals (Serie)
2009: Lightbulb
2008: Tödliches Kommando – The Hurt Locker
2007: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
2007: Take
2007: 28 Weeks Later
2006: Love Comes to the Executioner
2005: A Little Trip to Heaven
2005: Kaltes Land
2005: Das Ende der Unschuld
2005: Neo Ned
2004: Das Herz ist eine hinterlistige Person
2003: S.W.A.T. – Die Spezialeinheit
2002: Dahmer
2002: Monkey Love
2001: Fish in a Barrel
1996: Paper Dragons
1995: Die Chaos-Clique auf Klassenfahrt
 
 

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Singende Lehrerin

    Danke, dass du Jeremy Renner ein Portrait widmest! :) Er ist ja sogar in Filmen ein Running Gag, dass niemand seinen Namen kennt (etwa in „Birdman“: „Jeremy Who?“ „The guy from „The Hurt Locker“). Dabei ist er ein wirklich hervorragender Schauspieler mit einer beeindruckend langen Filmografie! Ich gebe zu, dass er mir auch erst seit „The Hurt Locker“ (, den ich phänomenal fand,) ein Begriff ist – aber seitdem verfolge ich seine Karriere – nicht zuletzt, weil eine meiner Freundinnen großer Fan ist.

    • Stimmt, an die Anspielung in ‚Birdman“ erinnere ich mich auch noch, was musste ich da schmunzeln, zumal es mir bis vor einigen Jahren auch so ging und mir zum Beispiel gar nicht klar war, wie viele Filme mit ihm ich allein hier auf dem Blog schon versammelt hatte, bevor ich mich daran begeben habe, das Portrait zu gestalten.

      „The Hurt Locker“ habe ich zu meiner Schande immer noch nicht gesehen, steht aber sowas von auf meiner Liste!

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