Portrait: Michelle Williams

Heute komme ich nach langer Zeit endlich mal wieder mit einem Portrait daher und auch wenn ich Michelle Williams in den letzten Monaten zwar nicht auf dem Schirm gesehen habe, kenne ich sie doch bereits seit ihrer Anfangszeit bei Dawsons Creek und auch wenn ich gedenke, noch einige Lücken in ihrer Filmografie zu schließen, wurde es doch höchste Zeit, dass auch sie Aufnahme in den erlauchten Kreis der Personen aufgenommen wird, denen ich eins meiner Portraits gewidmet habe und zumindest einige Filme mit ihr konnte ich ja doch schon verlinken, weshalb ich viel Spaß beim Stöbern wünsche.

Michelle Williams

Michelle Williams

Die am 9. September 1980 in Kalispell, Montana geborene Michelle Williams übernahm bereits mit 13 Jahren erste Rollen in diversen TV-Serien und stand 1994 für die Neuverfilmung von Lassie vor der Kamera, bevor sie vier Jahre später mit ihrer Rolle der Jen Lindley in der Serie Dawson’s Creek weithin Bekanntheit erlangte. Während der Dreharbeiten zu der bis 2003 ausgestrahlten Serie übernahm Williams lediglich kleinere Rollen in diversen Filmen wie etwa Prozac Nation, während sie sich hiernach vornehmlich auf Independent-Filme verlegte und beispielsweise 2004 in Wim Wenders Land of Plenty zu sehen war. Ein Jahr später war sie in Ang Lees Filmdrama Brokeback Mountain zu sehen, was ihr zum einen ihre erste Oscar-Nominierung einbrachte und sie zum anderen mit ihrem Filmpartner Heath Ledger zusammenführte, mit dem sie bis September 2007 liiert war.

2007 derweil war sie auch in der Bob Dylan-Biografie I’m Not There an der Seite von unter anderem Christian Bale und Cate Blanchett zu sehen. Nachdem Heath Ledger im Januar 2008 verstarb, wurden Williams‘ Projekte zunächst auf Eis gelegt, doch waren bis dahin bereits einige Filme abgedreht, so dass sie 2008 allein zwei Mal gemeinsam mit Ewan McGregor in Deception sowie Blown Apart zu sehen, während ihre Darstellung in Wendy and Lucy ihr mehrere Preise und Nominierungen einbrachte. 2010 folgte eine Rolle in Martin Scorseses Shutter Island an der Seite von Leonardo DiCaprio sowie die Hauptrolle in Derek Cianfrances Blue Valentine neben Ryan Gosling, die ihr sowohl eine Oscar- als auch Golden Globe-Nominierung einbrachte.

Ein Jahr später brachte ihre Verkörperung der Ikone Marilyn Monroe in My Week with Marilyn ihr eine dritte Oscar-Nominierung sowie den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ein. Wiederum zwei Jahre später war Michelle Williams als Hexe Glinda in Die fantastische Welt von Oz zusammen mit James Franco zu sehen und spielte im Jahr darauf die Hauptrolle in dem Kriegsdrama Suite Française. 2016 wird Williams in den Filmen Manchester by the Sea sowie Certain Women zu sehen sein, einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es in beiden Fällen jedoch noch nicht.

Filmografie: (Auswahl)

2016: Certain Women
2016: Manchester by the Sea
2014: Suite Française
2013: Die fantastische Welt von Oz
2011: My Week with Marilyn
2011: Take This Waltz
2010: Meek’s Cutoff
2010: Shutter Island
2010: Blue Valentine
2009: Mammut
2008: Synecdoche, New York
2008: Wendy and Lucy
2008: Deception
2008: Blown Apart
2007: I’m Not There
2006: The Hottest State
2006: The Hawk Is Dying
2005: Brokeback Mountain
2005: Baxter – Der Superaufreißer
2004: Imaginary Heroes
2004: Land of Plenty
2004: A Hole in One
1998-2003: Dawsons Creek (Serie)
2003: State of Mind
2001: Prozac Nation
2001: Meine beste Freundin
2001: Perfume
1999: Weil ich ein Mädchen bin
1999: Ich liebe Dick
1998: Halloween H20
1995: Timemaster
1995: Species
1994: Lassie

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, daß ausgerechnet sie mal die beste und erfolgreichste unter den „Dawson’s Creek“-Alumni werden würde (liegt vielleicht auch daran, daß ich mit Jen nie so richtig viel anfangen konnte) – aber sie hat sich wirklich verdammt gut gemacht und zählt inzwischen sogar zu meinen Lieblingsschauspielerinnen.

    • Wohl wahr, als Jen war sie mir auch nicht sonderlich sympathisch, aber während es um die anderen ziemlich ruhig geworden ist, wobei ich James Van Der Beek ja für Rollen wie in „Apartment 23″ als er selbst regelmäßig feiere, hat Williams eben eine richtige Karriere hingelegt und sich auch erfolgreich von ihrem Teenie-Ikonen-Image freigespielt, weshalb ich sie auch eigentlich immer gerne sehe.

      • Ich denke, ohne die Cruise-Episode hätte Katie Holmes ähnliches hinbekommen können wie Williams (vielleicht nicht ganz, weil Williams objektiv betrachtet wohl schon etwas mehr schauspielerisches Talent hat). Man muß sich mal vor Augen halten, in was für Filmen sie bis dahin größere Rollen gespielt hat: „Der Eissturm“, „Go“, „Die Wonder Boys“, „The Gift“, „Nicht auflegen!“, „Pieces of April“ und „Batman Begins“ – bis auf ein paar mittelmäßige Horrorfilme war das eine fast perfekte Bilanz. Und dann war quasi von heute auf morgen Schluß. Das ärgert mich bis heute, zumal ihr leider auch nicht das Mega-Post-Cruise-Comeback gelingt wie vor ihr Nicole Kidman …

        Trotzdem: Ich freue mich immer noch, wenn ich jemanden aus der Serie mal wieder irgendwo sehe – in letzter Zeit war ja Joshua Jackson mit „Fringe“ und „The Affair“ eher sogar erfolgreicher als James van der Beek (der aber natürlich in „Apartment 23″ wirklich grandios war!).

      • Das stimmt wohl, gerade Katie Holmes habe ich früher oft und gerne gesehen, bis es dann „plötzlich“ aus genannten Gründen vorbei war. Joshua Jackson hätte ich ja auch eine Karriere gegönnt, aber spätestens nach „The Skulls“ verschwand er für mich in der Versenkung und auch „Fringe“ habe ich bisher nur halbherzig immer mal wieder angefangen, während zumindest „The Affair“ auf meiner Watchlist steht, für irgendwann einmal…

        Van Der Beek hingegen ist mir auch noch aus so Perlen wie „The Rules of Attraction“ in Erinnerung, den hab ich wenigstens dank teils extrem skurriler Rollen – und eben „Apartment 23″ – immer mal wieder auf dem Schirm gehabt.

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