Portrait: Eva Green

Also im Moment bin ich ja wirklich immer spät dran mit dem Bloggen, aber immerhin blogge ich und komme auch heute wieder mit einem Portrait daher zu einer zwar überaus erfolgreichen Frau, deren Filmografie aber noch vergleichsweise kurz ist, wobei da regelrecht auffällig ist, dass sie stets nur in größeren Rollen zu sehen war und bisher weder Cameos noch anderweitige Gastauftritte absolviert hat, was mir in dieser Form bei der Zusammenstellung der Film- und Serienprojekte noch nie untergekommen ist.

Eva Green

Eva Green

Die am 6. Juli 1980 in Paris, Frankreich geborene Eva Green absolvierte in Paris und London ein Schauspielstudium, um im Anschluss daran auf der Bühne aufzutreten, bevor sie 2003 in Bernardo Bertoluccis Die Träumer ihr Spielfilmdebüt gab, was ihr prompt eine Menge Aufmerksamkeit einbrachte, erforderte die Rolle die Rolle der Isabelle aufgrund mehrerer freizügiger Szenen gehörigen Mut und Selbstvertrauen. Durch die so erlangte Aufmerksamkeit ergatterte sie keine zwei Jahre später eine Rolle in Ridley Scotts Blockbuster Königreich der Himmel, bevor sie direkt im Anschluss als Bond-Girl für Casino Royale gecastet wurde und an der Seite von Daniel Craig spielte, mit dem sie auch wiederum ein Jahr später – 2007 – in Der goldene Kompass zu sehen war.

Es folgten mehrere Filmrollen, unter anderem 2011 in Perfect Sense an der Seite von Ewan McGregor, während sie im selben Jahr in der kurzlebigen Starz-Serie Camelot als Morgan le Fay zu sehen war. Darauf folgend war sie in Dark Shadows neben Johnny Depp zu sehen und übernahm 2014 Rollen in gleich zwei Verfilmungen von Frank Miller-Comics, namentlich 300: Rise of an Empire und Sin City 2: A Dame to Kill For. Ebenfalls 2014 startete die Showtime-Serie Penny Dreadful, in der Eva Green eine der Hauptrollen übernahm und deren dritte Staffel demnächst ausgestrahlt wird. 2016 wird sie zudem in der unter Regie von Tim Burton entstandenen Literaturverfilmung Die Insel der besonderen Kinder als Miss Peregrine zu sehen sein.

[Zuletzt aktualisiert am 12.05.16]

Filmografie: (Auswahl)

2014-2016: Penny Dreadful (Serie)
2014: Sin City 2: A Dame to Kill For
2014: The Salvation
2014: 300: Rise of an Empire
2014: Wie ein weißer Vogel im Schneesturm
2012: Dark Shadows
2011: Camelot (Serie)
2011: Perfect Sense
2010: Womb
2009: Cracks
2008: Franklyn
2007: Der goldene Kompass
2006: James Bond 007 – Casino Royale
2005: Königreich der Himmel
2004: Arsène Lupin
2003: Die Träumer

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Schlopsi

    Sehr spannende Frau, die sich für nichts zu schade ist und dadurch die unterschiedlichsten Rollen spielen kann. Immer den Blick wert, hoffe ich, dass wir sie noch in unzähligen Filmen sehen werden. Und btw. war sie eines der besten Bondgirls überhaupt. Zwar auch großzügig dem Drehbuch geschuldet, aber was soll’s. Müsste mal wieder mehr von ihr sehen.

    • Bin auch gerade dabei, noch ein paar ärgerliche Lücken in der Filmografie zu schließen, aber das geht mir bei fast allen so, denen ich hier ein Portrait widme. Finde ihre Rollenwahl auch immer sehr spannend und vor allem abwechslungsreich und denke, da wird in den nächsten Jahren noch einiges kommen, wenngleich bz. zumal sie ihre Rollen weit sorgfältiger zu wählen scheint, als das manch andere/r Darsteller/in tut.

  • Eine meiner absoluten Favoritinnen, nicht zuletzt dank einer sehr spannenden Filmauswahl, die beständig zwischen Mainstream und Independent schwankt. Erwähnenswert finde ich übrigens auch, daß sie die Tochter von Marlène Jobert ist, die in den 1960ern und 1970ern zu den wichtigsten Schauspielerinnen in Frankreich zählte – und ihre Schönheit definitiv an die Tochter vererbt hat (auch wenn sie sich ehrlich gesagt gar nicht allzu ähnlich sehen). Nicht nur diesbezüglich kann ich beispielsweise den Psycho-Thriller „Der aus dem Regen kam“ mit Charles Bronson sehr empfehlen, der eigentlich alle paar Wochen in einem der dritten Programme läuft. :-)

    • Das stimmt, der Spagat zwischen Blockbustern und Indie-Produktionen gelingt ihr bisher ausnehmend gut. Danke auch für die Ergänzung bzgl. ihrer Mutter, das sind dann wieder so Fakten mit denen ich überhaupt nicht dienen kann, da ich mich ja doch sehr auf das jüngere Kino konzentriere.

  • Wortman

    In Penny Dreadful ist eva einfach genial!

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