Portrait: Tom Hardy

Heute habe ich ja übrigens sturmfrei, was in meinem Fall natürlich bedeutet, dass ich mich mit allerhand Filmen und Serien vergnüge, mich an neuen Zeichnungen versuche und Figürchen bemale, weshalb mir zumindest im Moment gar nicht so sehr der Sinn danach steht, mich längerfristig hinter den Blog zu klemmen. Aus dem Grund gibt es dann auch heute schlicht und einfach ein weiteres Portrait und diesmal zu Tom Hardy, den ich erst seit vergleichsweise kurzer Zeit auf dem Schirm habe und nun nach und nach in diversen Filmen mehr und mehr für mich entdecke. Schön, dass er damit dann nun auch an dieser Stelle vertreten ist, denn er ist drauf und dran, sich zu einem meiner Lieblinge zu mausern.

Tom Hardy

Tom Hardy

Der am 15. September 1977 in London, England geborene Tom Hardy – eigentlich Edward Thomas Hardy – absolvierte das Drama Centre London und began seine Schauspielkarriere ebenso wie beispielsweise Michael Fassbender oder James McAvoy in der HBO-Miniserie Band of Brothers und spielte noch im selben JAhr in Ridley Scotts Black Hawk Down mit. Internationale Bekanntheit erlangte Hardy dann 2002 für seine Rolle des Bösewichts Shinzon in Star Trek: Nemesis. Von diesem vielversprechenden Start ausgehend war Hardy in den folgenden Jahren allerdings vorrangig in kleineren Rollen und eher unbedeutenden Filmen zu sehen und widmete sich parallel zu seiner Schauspielerkarriere recht erfolgreich dem Theaterspiel. Nichtsdestotrotz blieb er dem Kino treu und war beispielsweise 2008 in Guy Ritchies RocknRolla neben Gerard Butler zu sehen, während er im selben Jahr die Hauptrolle des Charles Bronson in dem Biopic Bronson übernahm.

2011 entdeckte Regisseur Christopher Nolan Tom Hardy und ließ ihn Teil des Casts von Inception werden. Hieran anschließend war Hardy in Dame, König, As, Spion sowie Warrior zu sehen, lieferte sich 2012 ein Duell mit Chris Pine in Das gibt Ärger und beteiligte sich an Lawless, bevor Nolan ihn erneut für einen seiner Filme – diesmal als Bösewicht Bane in The Dark Knight Rises – verpflichtete. Plötzlich schien es Rollenangebote regelrecht zu hageln und im Jahr darauf war er in dem Ein-Mann-Film No Turning Back zu sehen, übernahm 2014 die Hauptrolle in der Literaturverfilmung Kind 44 und im Jahr darauf als Kultfigur Max Rockatansky in Mad Max: Fury Road, während er in der Doppelrolle als Ronnie und Reggie Kray in Legend von sich reden machte und sich an Alejandro G. Iñárritus The Revenant beteiligte, was ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Zwischenzeitlich war Tom Hardy zudem noch in der Miniserie Taboo zu sehen und übernahm einen Part in der britischen Serie Peaky Blinders. Eine Fortsetzung zu dem Überraschungserfolg Mad Max: Fury Road ist derweil bereits angekündigt und es scheint sicher, dass Hardy auch hier wieder die Rolle des Max übernehmen wird.

Filmografie: (Auswahl)

2014-2016: Peaky Blinders (Serie)
2016: Taboo (Mini-Serie)
2015: The Revenant – Der Rückkehrer
2015: Legend
2015: London Road
2015: Mad Max: Fury Road
2015: Kind 44
2014: The Drop – Bargeld
2013: No Turning Back
2012: The Dark Knight Rises
2012: Lawless – Die Gesetzlosen
2012: Das gibt Ärger
2011: Warrior
2011: Dame, König, As, Spion
2010: Inception
2009: The Take (Mini-Serie)
2009: Emily Brontë’s Sturmhöhe (Mini-Serie)
2009: Thick as Thieves
2008: Bronson
2008: RocknRolla
2008: Sucker Punch
2007: Oliver Twist (Mini-Serie)
2007: The Inheritance
2007: w Delta z
2007: Meadowlands – Stadt der Angst (Serie)
2007: Die Flut
2006: Scenes of a Sexual Nature
2006: Minotaur
2006: The Virgin Queen (Mini-Serie)
2005: Colditz (Mini-Serie)
2004: Layer Cake
2003: LD 50 Lethal Dose
2003: Ein gefährlicher Kuss
2002: The Reckoning
2002: Star Trek: Nemesis
2002: Legion of Honor
2001: Black Hawk Down
2001: Band of Brothers (Mini-Serie)

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • Matthias Vogel

    Auch bei mir hat sich Hardy erst spät ins Gedächtnis gebrannt. Der Name war immer mal so geläufig, ich hatte aber nie ein Gesicht dazu.Auch „Dark Knight Rises“ hat da nix geändert, aber gut, da zeigt er sich ja auch nicht besonders viel ;-).
    Erst „The Drop“, auf den ich mich sehr gefreut hatte, da mir das Buch schon ziemlich gut gefiel, hat ihn jetzt gut bei mir verankert. Seitdem freue ich mich jedesmal, ihn irgendwo mitspielen zu sehen. Einer der Großen der (noch) nicht ganz so Großen…

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