Kinovorschau: Die Frau in Schwarz (29.03.12/KW13)

Der Kinovorschau erster Teil; here we go!

Die Frau in Schwarz

The Woman in Black, UK/CA/SE 2012, 95 Min. (in der IMDb)


Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
James Watkins
Autor:
Jane Goldman

Main-Cast:
Daniel Radcliffe (Arthur Kipps)

Genre:
Drama | Horror | Thriller

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Es ist das England zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erst kürzlich ist die Frau von Arthur Kipps verstorben und hat ihn zum alleinerziehenden Witwer gemacht. Ob der Tragödie bekommt Arthur Ärger im Job und sein Chef gibt ihm eine allerletzte Chance, seine Anstellung zu retten. Hierfür soll er den Nachlass einer alten, einsamen Witwe verwalten und reist aufs Land. Dort angekommen stellt sich aber schnell heraus, dass die Einwohner sich vor dem Haus der Witwe zu ängstigen scheinen und Spukgeschichten die Runde machen. Und noch schneller wird Arthur klar, dass an den Gerüchten mehr dran ist, als ihm lieb sein kann, denn alsbald erblickt er die Frau in Schwarz und kurz darauf nimmt sich ein Kind das Leben. Während die Dorfbewohner ihn verfluchen und er sich noch nicht recht mit einer paranormalen Erklärung zufrieden geben will, rückt der Tag, an dem sein eigenes Kind ihm nachreisen soll, immer näher.

Der Erfolg von Die Frau in Schwarz steht und fällt mit der Fähigkeit Radcliffes, sein Harry Potter-Image abzustreifen und als eigenständige Person in ungewohntem Setting bestehen zu können. Hierfür hat er sich mit gerade einmal zweiundzwanzig Jahren eine nicht gerade naheliegende Rolle gewählt und es bleibt abzuwarten, ob das jetzt ein großer Coup oder ein riesiger Fehlgriff war.

Ansonsten präsentiert sich Die Frau in Schwarz als klassischer Gothic-Horror, sieht auch aus wie die meisten Vertreter seiner Gattung, glänzt aber anscheinend mehr mit Suspense denn mit Gedärmgespritze. Nicht umsonst erinnert der Film an klassische Horrorfilme vergangener Jahrzehnte, handelt es sich schließlich um ein Machwerk der noch relativ neu wiederbelebten Hammer-Studios, die in den 50ern/60ern große Erfolge im Horror-Genre für sich verbuchen konnten. Trotzdem wird dieses Werk sicherlich nicht herausragend, aber auch nicht wirklich grottenschlecht – ein typischer Horrorfilm eben.

Ich prognostiziere also mal

5-7 von 10 Punkten

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