Kinovorschau: ParaNorman (23.08.12/KW34)

Auch heute wende ich mich natürlich selbstredend wieder den Kinostarts zu und komme diesmal mit zwar nur zwei Filmen daher, aber einerseits ist das ja besser wie nix, andererseits immer noch genug „Arbeit“, denn schließlich haben wir gleich schon wieder die Bude voll.

ParaNorman

ParaNorman, USA 2012, 93 Min. (in der IMDb)

ParaNorman
Quelle: IMPawards.com

Regisseure:
Chris Butler
Sam Fell
Autor:
Chris Butler

Main-Cast:

Kodi Smit-McPhee (Norman Babcock [Stimme])
Tucker Albrizzi (Neil [Stimme])
Anna Kendrick (Courtney [Stimme])
Casey Affleck (Mitch [Stimme])
Christopher Mintz-Plasse (Alvin [Stimme])

Genre:
Animation | Abenteuer | Komödie

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Norman ist ein durch und durch außergewöhnlicher Junge, denn er kann tote Menschen sehen – und unterhält sich auch mit diesen. Das glauben ihm seine Eltern Sandra und Perry natürlich überhaupt nicht und auch seine ältere Schwester Courtney hat nur Spott für ihn übrig. Einzig sein bester Freund Neil und sein verschrobener Onkel Prenderghast glauben ihm. Jetzt ließe es sich als Außenseiter gut vor sich hin leben, doch ebenjener Onkel offenbart Norman ein schreckliches Geheimnis, denn eine Hexe hat seinen Heimatort verflucht und nur er kann ihn retten. Klar, dass dem Jungen auch diesmal wieder niemand glaubt, bis sich plötzlich die Zombies aus ihren Gräbern erheben und Norman gezwungen ist, sich nicht nur mit dem verhassten Alvin, sondern sogar mit seiner Schwester Courtney verbünden zu müssen. Als auch noch der etwas einfältige große Bruder von Neil hinzukommt, ist Normans Truppe im Kampf gegen die böse Hexe komplett.

ParaNorman wirkt nicht nur wie eine Hommage an alte wie neuere Horrorfilme, sondern auch wie ein Tim Burton Film, indes ohne dass dieser seine Finger im Spiel hatte. Vor allem aber gibt sich der Film als extrem einfallsreiches und stimmiges Konglomerat verschiedenster cineastischer Versatzstücke, die hier zu einem liebevollen und durchdachten Ganzen vereint werden. Als ausgewiesener Fan der Stop-Motion-Technik werde ich auch diesem Film beizeiten eine Chance geben, denn was sich im Trailer erahnen lässt verspricht einen durchweg spannenden, humorvollen und ideenreichen Film, der eine Menge Spaß machen dürfte, zumal die Stimmen der Charaktere – wie man es ja mittlerweile gewohnt ist – recht prominent besetzt wurden und bei Stop-Motion sogar 3D eventuell Sinn ergeben könnte.

Ich prognostiziere also mal

7-9 von 10 Punkten

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