Montagsfrage: Absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

Zugegebenermaßen hätte ich ja heute gar nicht mehr mit der Montagsfrage gerechnet, nachdem sie am Vormittag noch nicht online war, doch da ist sie und weil ich frei habe, um mich dem Karnevals-Trubel entziehen zu können, antworte ich natürlich wieder herzlich gerne und zeitnah, auch wenn ich thematisch mal wieder ein wenig raus zu sein scheine.

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Frühere Antworten finden sich in meinem Montagsfragen-Archiv. Die aktuelle Montagsfrage findet sich beim Buchfresserchen und lautet in dieser Woche

Wenn du Romantik in Büchern magst,
was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

In Bezug auf diese Montagsfrage kann ich nicht behaupten, dass in den Büchern, die ich so lese, großartige Romantik vorkäme und wenn, dann tatsächlich nur am Rande, wobei ich mir natürlich dennoch so meine Gedanken gemacht habe, was mich denn stören würde und da ist es ganz simpel gewesen, denn störend fällt für mich Romantik eigentlich immer nur dann ins Gewicht, wenn sie entweder den eigentlichen Plot der Geschichte überlagert oder tatsächlich den eigentlichen Plot der Geschichte darstellt. Reine Liebesgeschichten funktionieren für mich auf dem Papier nämlich nur selten, da greife ich dann doch lieber zu entsprechend gearteten Filmen, die mir das Ganze mit deutlich mehr Eye-Candy aufzuwerten wissen. Die Romantik in Büchern, so also denn vorhanden, sollte bestmöglich glaubhaft sein, sich langsam und nachvollziehbar entwickeln und im allerbesten Falle die Geschichte unterstützen oder aufwerten, sie sollte weder überzogen kitschig daherkommen, noch als reines Mittel zum Zweck und dann kann ich tatsächlich auch gut mit ihr leben, was natürlich im Umkehrschluss nicht bedeuten soll, dass ich grundsätzlich was gegen sie hätte. Da aber sind wir mal wieder beim Thema Genres und dergleichen, denn bei dem, was ich derzeit vermehrt lese, wäre ein romantischer Subplot wohl in den meisten Fällen eher eine Art Fremdkörper.

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