Kinovorschau: Savages (11.10.12/KW41)

Fast beinahe in letzter Minute folgt hier die zweite und letzte Kinovorschau für diese Woche:

Savages

Savages, USA 2012, 131 Min. (in der IMDb)

Savages
Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
Oliver Stone
Autor:
Shane Salerno (Drehbuch)
Oliver Stone (Drehbuch)
Don Winslow (Drehbuch & Buch-Vorlage)

Main-Cast:

Taylor Kitsch (Chon)
Blake Lively (O)
Aaron Taylor-Johnson (Ben)
John Travolta (Dennis)
Benicio Del Toro (Lado)
Salma Hayek (Elena)

Genre:
Drama | Krimi | Thriller

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Chon und Ben sind beste Freunde und betreiben ein höchst erfolgreiches Drogengeschäft im Süden der USA und stehen in dem Ruf, das beste Gras zu liefern. Zusätzlich eint sie die gemeinsame Liebe zu O. Ein der Korruption anheimgefallener Drogenfahnder deckt das Geschäft der Freunde, so dass sie von Staatsseite kaum etwas zu befürchten haben. Anders sieht es natürlich mit dem mexikanischen Drogenkartell unter Führung von Elena Sánchez aus, die sich das lukrative Geschäft unter den Nagel reißen möchte, mitsamt der Inhaber, wie Ben und Chon später entsetzt feststellen müssen, denn um sie zur Kooperation zu bewegen lässt Elena von dem Anwalt Alex und dem Killer Lado die gemeinsame Geliebte O entführen und Kriegsveteran Chon beginnt rot zu sehen.

Oliver Stone hat schon seit jeher beeindruckende Filme gemacht und es scheint hier ein wenig so, als hätte er sich mit Don Winslows Roman Zeit des Zorns eine wahre Perle herausgepickt, um sich einmal mehr filmisch – und diesmal sogar in mehrere Richtungen – entfalten zu können. Fraglich ob Savages ein Überflieger wird werden können, aber Optik und Inszenierung machen eine soliden Eindruck, die Lauflänge von 130 Minuten verspricht, dass es kein (hoffentlich) kein sinnloser, diffuser Drogenstreifen werden wird und die ambivalenten Freunde Ben und Chon geben dem Regisseur, ebenso wie die zahlreichen, talentierten, beteiligten Schauspieler, alle Mittel in die Hand, um einen tollen Film abliefern zu können, der im Idealfall als Drama, Krimi, Actioner und Noir-Film wird funktionieren können. Andersherum könnte der Film freilich an seinen Ambitionen ebenso gut scheitern. Angesehen wird er aber auf alle Fälle.

Ich prognostiziere also mal

6-8 von 10 Punkten

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