Montagsfrage: Buchverfilmung oder Buch, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Und es ist wieder Montag und wir widmen uns einem der mir liebsten Themen, das auch hier auf dem Blog mehr als präsent sein dürfte, denn diesmal geht es um Buchverfilmungen.

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Frühere Antworten finden sich in meinem Montagsfragen-Archiv. Die aktuelle Montagsfrage findet sich beim Buchfresserchen und lautet in dieser Woche

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst,
was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Eine spannende Montagsfrage diesmal, die gar nicht so leicht zu beantworten ist, hängt das schließlich von vielen Faktoren ab, ob ich zuerst der Adaption, also dem Film oder der Serie, oder lieber zunächst dem Buch den Vorzug gebe, doch dürfte es weit häufiger der Fall sein, dass mir erst die Adaption unterkommt und ich hinterher – so mir denn der Film oder die Serie gefallen hat – erst zur eigentlichen Vorlage greife, was schon im Kindesalter seinen Anfang nahm, als mich die Zeichentrick-Version von Der Herr der Ringe dazu animierte, die Bücher lesen zu wollen, zieht sich durch bis zur Jahrtausendwende, als ich Finchers Fight Club sah und infolgedessen das gleichnamige Buch von Chuck Palahniuk las und im Anschluss hieran alles, was mir von ihm in die Finger geriet.

Ähnlich brachten mich die Filme Die Regeln des Spiels und American Psycho zu Bret Easton Ellis und auch auf Das Lied von Eis und Feuer bin ich erst aufmerksam geworden, als seinerzeit Game of Thrones angekündigt worden ist. Dennoch lässt sich hier zumindest hinsichtlich Serien ein gewisser gegenläufiger Trend ausmachen, denn während ich bei der HBO-Serie restlos hinterherhinke, habe ich mittlerweile sämtliche (verfügbaren) Bücher gelesen und ähnlich sieht das bei The Expanse aus, denn nach Sichtung der ersten Staffel habe ich nun zumindest die ersten drei Bücher der Reihe verschlungen, bin also beim Lesen deutlich weiter als in der Serie.

In diesem Sinne scheine ich kein festes Schema zu haben, was die Bevorzugung von Buch(-Vorlage) oder Adaption angeht, würde der Tendenz nach aber schon sagen, dass es oftmals erst die adaptierten Werke sind, die mich auf das jeweilige Original überhaupt aufmerksam machen.

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  • Ulrike

    Ich kann da bei mir auch kein Muster erkennen. Bei „Game of Thrones“ bin ich an der Serie hängengeblieben und habe gar nicht erst das Bedürfnis, die Bücher zu lesen – das war bei Tribute von Panem genau anders herum. Da habe ich den Film gesehen und fand ihn so spannend, dass ich die Bücher verschlungen habe, bis der zweite Teil im Fernsehen kam.

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