Kinovorschau: Larry Crowne (30.06.11/KW26)

Dienstagabend und wer meinen Blog auch nur halbwegs regelmäßig verfolgt, der weiß, dass es auch schon wieder Zeit ist für die wöchentlichen Kinostarts. Den Anfang macht heute der als Sommerkomödie angepriesene Larry Crowne mit Tom Hanks und Julia Roberts in den Hauptrollen.

Larry Crowne

Larry Crowne, USA 2011, 99 Min. (in der IMDb)

Larry Crowne
Quelle: IMPawards.com

Regisseur:
Tom Hanks

Main-Cast:
Tom Hanks (Larry Crowne)
Julia Roberts (Mercedes Tainot)

Genre:
Komödie | Drama | Romantik

Trailer:

 

Info & Prognose:

Larry Crowne ist ein netter Kerl. Er arbeitet in einem Kaufhaus und begegnet Kunden wie Kollegen mit einem geschüttelt Maß Freundlichkeit und Demut. Als eines Tages die Stelle des liebenswürdigen Larry wegrationalisiert wird steht er plötzlich ohne Job da und merkt schnell, dass der damals versäumte Collegeabschluss ihm den Neubeginn eklatant erschwert, also beschließt er, sich am hiesigen College einzuschreiben und Versäumtes nachzuholen. Dort verliebt er sich auch prompt in die Lehrerin Mercedes Tainot, die sich zwar anfangs sträubt, doch letztlich Larrys Charme erliegt.

Tom Hanks‘ zweite Regiearbeit, in der er dann auch gleich die Hauptrolle mitübernimmt, kommt als luftig leichte Sommerkomödie daher und vermittelt auch genau diesen Eindruck. Dabei wirkt die Figur des Larry Crowne allemal sympathisch, aber leider auch in ihrer Darstellungsweise extrem abgegriffen. Das Paar Hanks und Roberts scheint nach Sichtung des Trailers zu funktionieren, aber ob sich hier echte Spannung aufbauen lässt bleibt abzuwarten. Generell zweifle ich daran, dass dem Film ein dramaturgischer Überbau innewohnt, denn der knapp zweiminütige Trailer zeigt eigentlich schon die komplette Geschichte von Larry Crowne – und so vorhersehbar die Happy-Ends in romantischen Komödien auch sein mögen, so wünschenswert wäre es doch, den Liebenden eine Hürde, eine Stolperfalle, ein Hindernis in den Weg zu legen, was es zu überwinden gilt und was nicht nur daraus besteht, dass sich besagte Lehrerin zu Beginn ein wenig ziert.

Larry Crowne scheint mir ein durch und durch angenehmer, unterhaltsamer Film zu sein, der aber auf den ersten Blick etwas seicht und zu luftig-locker-leicht wirkt, um wirklich überzeugen zu können. Wer mich eines Besseren belehren möchte sei hiermit erneut herzlich dazu aufgerufen! Ich persönlich würde den Film im guten Mittelmaß einstufen, da es mir nicht so vorkommt, als würde sich noch etwas Substanzielles hinter der doch recht geradlinig verlaufenden Geschichte verstecken.

Ich prognostiziere mal

6-7 von 10 Punkten

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