Kinovorschau: The Congress (12.09.13/KW37)

So, heute stehen uns nach langer Zeit mal wieder sagenhafte vier Kinostarts ins Haus, die ich zu besprechen wünsche und darum legen wir auch direkt und ohne Umschweife los! Und keine Sorge, ich habe am Wochenende vorgearbeitet, ihr werdet also nicht lange auf die restlichen Artikel warten müssen ;-)

The Congress

The Congress, BE/DE/FR/IL/LU/PL 2013, 122 Min. (in der IMDb)

The Congress | © Pandora Filmverleih
© Pandora Filmverleih

Regisseur:
Ari Folman
Autoren:
Ari Folman (Drehbuch)
Stanislaw Lem (Buch-Vorlage)

Main-Cast:

Robin Wright (Robin Wright)
Harvey Keitel (Al)
Jon Hamm (Dylan Truliner [Stimme])
Kodi Smit-McPhee (Aaron Wright)
Danny Huston (Jeff)
Sami Gayle (Sarah Wright)
Michael Stahl-David (Steve)
Paul Giamatti (Dr. Barker)

Genre:
Science-Fiction | Animation | Drama

Trailer:

 

Inhalt & Prognose:

Robin Wrights Karriere liegt hinter ihr, denn mit Mitte 40 ist sie schlussendlich auf dem Markt einfach nicht mehr gefragt, nachdem sie der Krankheit ihres Sohnes wegen oftmals lukrative Rollenangebote in der Vergangenheit abgelehnt hat. Ihr Agent allerdings unterbreitet ihr ein letztes Angebot seitens der Miramount-Studios, das Robin nicht ablehnen kann: Robin Wright wird vollends digitalisiert und geht, sowohl was Gestik und Mimik als auch ihren Körper und ihre Stimme anbelangt, gänzlich in Studiobesitz über, während die echte Darstellerin keine Rollen mehr annehmen darf. Sie willigt ein und zwanzig Jahre später verschlägt es sie auf einen Kongress, wo Miramount mit seiner neuesten Errungenschaft prahlt: ein Medikament, dass Menschen dauerhaft in eine Traumwelt zu versetzen imstande ist…

Okay, also nach dem Trailer sollte eigentlich schon klar sein, was mich an The Congress fasziniert, denn diese Mischung aus Real- und Animationsfilm wirkt einfach ungemein spannend, erfrischend und unverbraucht. Das, in Kombination mit der Tatsache, dass Ari Folmans Film – wenn auch nur lose – auf dem Science-Fiction-Roman Der futurologische Kongress von Stanislaw Lem fußt, kann eigentlich nur Begeisterungsstürme hervorrufen, auch wenn die Bilderwelten und diese zunächst sicherlich krude anmutende Mischung nicht jedem zusagen werden. Ich für meinen Teil bin allerdings wahnsinnig gespannt auf den Film und darauf, inwieweit er auch als Mediensatire funktioniert, denn die Thematik stellt ja durchaus eine überspitzte Variante des Hollywood‘schen Denkens dar. Hinzu kommen gestandene Schauspielergrößen wie Harvey Keitel und Paul Giamatti sowie Ron Wright als – ich mag sowas ja – Robin Wright. Mein Geheimtipp für diese Woche!

Ich prognostiziere also mal

7-9 von 10 Punkten

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