Montagsfrage: Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Und auch diesen Montag – endlich einmal wieder nicht kränkelnd – gibt es von mir ein paar schmissige Worte zur Montagsfrage, die sich erstmalig im (vor)weihnachtlichen Gewand präsentiert.

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Frühere Antworten finden sich in meinem Montagsfragen-Archiv. Die aktuelle Montagsfrage findet sich bei Antonia auf Lauter&Leise und lautet in dieser Woche

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Inspiriert von Antonias eigener Antwort zu ihrer Montagsfrage (bei ihr sind es die Harry Potter-Bücher) ist für mich tatsächlich – da ich nicht unbedingt ausgewiesene Weihnachtsbücher lese – Der Herr der Ringe das Buch respektive die Trilogie, die ich am ehesten und liebsten mit Weihnachten in Verbindung bringe, wenn es um Literatur geht. Denn wie an dieser Stelle schön öfter angerissen, verhielt es sich seinerzeit so, dass immer um die Weihnachtszeit die von vielen verpönte Trickfilmfassung des Beginns der Geschichte im Fernsehen lief und ich als kleiner Junge ein ums andere Mal fasziniert war von dieser düsteren, aber auch magischen, bedrohlichen, aber auch staunenswerten Welt und ihren nicht minder ungewöhnlichen Bewohnern. Und so quengelte und quengelte ich – nachdem ich den Film bestimmt schon das dritte Jahr in Folge gesehen hatte –, damit mein Papa mir den berühmten grünen Schuber mit den drei Bänden (als Kind hat man ja irgendwie nie Geld) und der dann im Grunde auch meine Leseleidenschaft begründete, die sich zunächst auf Fantasy und später viele weitere Genres erstrecken sollte.

In diesem Sinne zwar mitnichten ein Weihnachtsbuch, aber eins, dass ich immer mit den Festtagen verbinden werde und das mir vor nun rund zwei Dekaden indirekt eines der schönsten Geschenke gemacht hat, indem es mich an die Faszination von Büchern herangeführt hat, auch wenn ausschlaggebend originär der Animationsfilm gewesen sein mag.

Eine Reaktion

  1. wortmagieblog 3. Dezember 2018

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