Montagsfrage: Lyrik – Ausgedient oder am Aufblühen?

Montags ist ja nun einmal Zeit für die Montagsfrage und auch wenn mir das Thema nicht ferner sein könnte, beteilige ich mich natürlich trotzdem wieder gern.

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Frühere Antworten finden sich in meinem Montagsfragen-Archiv. Die aktuelle Montagsfrage findet sich bei Antonia auf Lauter&Leise und lautet in dieser Woche

Lyrik – Ausgedient oder am Aufblühen?

Diese Montagsfrage zielt also auf das breite Feld der Lyrik und ähnlich wie es Antonia in ihren Ausführungen umrissen hat, bin ich auch noch schwer geprägt – heißt in diesem Fall wohl eher "geschädigt" – von meiner Schulzeit und den einschlägigen Gedicht-Analysen, die mir Lyrik schon durchaus ein Stück verleidet haben. Nun liegt meine Schulzeit ja aber auch schon einige Jährchen zurück, doch abgesehen von einigen zaghaften Versuchen habe ich nie den großen Zugang zum Thema bekommen, geschweige denn, dass ich mich dafür begeistern könnte. Ruhmreiche Ausnahme sind da Texte von beispielsweise Allen Ginsberg, da ich mal eine ausgeprägte Phase von gesteigertem Interesse an der Beat-Literatur hatte, weshalb ich natürlich insbesondere Das Geheul noch heute sehr schätze. Die eigentliche Frage aber zielt ja darauf ab, ob Lyrik im Allgemeinen im Niedergang begriffen ist oder gerade erst aufblüht und da sehe ich mich absolut nicht in der Lage, eine auf Wissen und Fakten basierende Einschätzung abzugeben, denn mich persönlich reizen Gedichtbände so überhaupt nicht und entsprechend bin ich kaum informiert, was sich auf diesem Sektor derzeit tut.

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