Rückschau Juli: Filme, Bücher und mehr

Und wieder neigt sich ein Monat dem Ende, mittlerweile der zweite auf meiner neuen, eigenen Domain. Und selbst die Besucherzahlen haben sich mittlerweile stabilisiert und eingependelt, so dass ich nicht mehr das Gefühl haben muss in leere Hallen hineinzurufen.

Zwischendurch hat die Frequenz neuer Beiträge abgenommen, aber ich habe mich auch nie dem utopischen Irrglauben hingegeben, auf alle Zeit quasi täglich eine neue Rezension aufs fiktive Papier rotzen zu können. Nichtsdestotrotz haben sich wieder einige interessante Dinge angehäuft, die ich nun einmal kurz Revue passieren lassen möchte.

Filme

Filme waren schon seit jeher das Standbein Nummer eins meines Blogs, allein aus der Tatsache heraus, dass ständig neue Blu-rays meiner Sammlung einverleibt werden, zudem weil man sie mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand sichten und somit zeitnah rezensieren kann. Den Anfang machte den vergangenen Monat der Indie-Geheimtipp Brick, ein Film, den zu sehen und zu rezensieren mir schon lange am Herzen lag und der mich auch in keinster Weise enttäuscht hat. Weiter ging es dann mit dem eher mittelprächtigen, aber extrem unterhaltsamen Drive Angry. Als Nicolas Cage-Fan war es sowieso Pflicht, diesen Film in meine Sammlung aufzunehmen und sei er auch noch so überzogen. Dem folgte die hochgepriesene Komödie Superbad, der es leider nicht gelang, mich so zu überzeugen, wie es mich die im Vorfeld gesichteten Rezensionen an anderer Stelle haben vermuten lassen.

In einer ganz anderen Liga spielte dann wieder Machete, den ich mir übrigens als Double-Feature mit Drive Angry angesehen habe. Dem folgte Die Schwester der Königin, ein Film der mich aufgrund von Thematik und Hauptdarstellern schon länger reizte, der aber trauriger Weise extrem hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. Mit Repo Men kam dann ein weiterer Geheimtipp in meinem Portfolio hinzu, auch wenn er an anderer Stelle übelst verrissen wurde, konnte ich ihm doch einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Meet Bill wurde ebenfalls zu Unrecht ignoriert, offenbarte er sich doch als Komödie ganz nach meinem Geschmack, die sowohl mir wie auch meiner Freundin zu gefallen wusste. Zuletzt hatte ich mich noch mit Black Death beschäftigt, erneut ein Fall, wo meine Rezension auffallend euphorischer ausfiel als die meiner Mitblogger, über Geschmack lässt sich wahrlich nicht streiten.

Bücher

Bücher bilden den zweiten Hauptaspekt des Medienjournals und ich bin selbst erstaunt, wie viele es davon in diesem Monat auch zu einer Rezension gebracht haben, komme ich doch immer nur abends und auf dem Weg zur Arbeit und zurück dazu, in ihnen zu schmökern. Wie es scheint, hatte ich aber einen guten Lauf. Anfangs habe ich euch Der letzte Mad Man präsentieren dürfen, selbstverständlich passend zur preisgekrönten Serie von amc. Weiter ging es dann mit einem unscheinbaren Spontankauf namens Blutrot, beileibe kein gutes Buch, aber ebenso wenig ein schlechtes. Mit God hates us all kam dann das zweite Buch in Anlehnung an eine Fernsehserie, in diesem Fall Californication. Eine der Überraschungen für mich im letzten Monat und noch dazu brandaktuell. Die Serie guter Bücher riss nicht ab und setzte sich fort mit Cormac McCarthys Kein Land für alte Männer, kongenial verfilmt worden von den Coen Brüdern. Die Rezension zum Film befindet sich übrigens – wie schon angekündigt – bereits in der Mache. Den Abschluss für diesen Monat bildete dann Was will man mehr von Hans Rath. Eigentlich ein recht gewöhnliches Buch, doch trotzdem ein Highlight, war es schließlich meine erste Rezension für Blogg dein Buch und somit seitens des Rowohlt-Verlages gesponsert worden.

Serien

Auch hier habe ich einmal mehr den Hintern hochbekommen und zumindest zwei sehr liebgewonnene Serien vorgestellt. Derlei Rezensionen erfordern für mich immer einiges an Planungsaufwand, da sie doch vom Umfang her den Rahmen üblicher Artikel oft sprengen, weil es mir natürlich am Herzen liegt, keinen Aspekt zu vernachlässigen. An dieser Stelle ein kurzes Wort zur Wertung: Da ich interessante Serien fast ausschließlich auf DVD verfolge und diese somit käuflich erwerbe könnt ihr davon ausgehen, an dieser Stelle niemals Serien mit einer wirklich schlechten Bewertung vorzufinden, denn gefällt mir eine Serie nicht verfolge ich sie nicht und kann sie somit auch nicht rezensieren. Klingt einleuchtend, oder? Doch um auf das Thema zurückzukommen, diesen Monat hat es die erste Staffel Mad Men ins Medienjournal geschafft, ebenso die ersten beiden Staffeln Californication. Bei beiden bin ich auch bereits dabei die jeweilige Folgestaffel zu sichten, so dass hier auch bald mit Zuwachs gerechnet werden kann.

Comics

Das einzige Feld, was ich in letzter Zeit schmählich vernachlässigt habe – wie es mir vorkommt zugunsten des Bücherkonsums – und auf dem es in diesem Monat keinerlei Neuigkeiten zu verzeichnen gab. Doch es folgen auch bessere Zeiten und ich bin zuversichtlich, auch hier bald wieder fleißig berichten zu können.

 

So weit so gut, ich bin zufrieden mit der Ausbeute und so bleibt mir nur noch, euch allen einen schönen Abend zu wünschen. Wir lesen voneinander im nächsten Monat!

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