Portrait: Emily Blunt

Mich deucht, dass es mal wieder allerhöchste Zeit für ein Portrait wird und diesmal hat es Emily Blunt erwischt, die ich bis vor einigen Jahren so gar nicht auf dem Schirm hatte, aber irgendwie hat sie sich dank einer in meinen Augen formidablen Rollenauswahl binnen kürzester Zeit in meine Top-Riege gespielt und ich mag sie immer sehr gern sehen, zumal auch ihr schauspielerisches Talent und ihre Wandlungsfähigkeit zu überzeugen wissen, wie man an ihrer abwechslungsreichen Filmografie sehr schön sehen kann.

Emily Blunt

Emily Blunt

Die am 23. Februar 1983 in London, England geborene Emily Blunt fand eher durch Zufall zur Schauspielerei, als sie sich mit 16 Jahren im Hurtwood House Internat der Theaterarbeit zuwandte. Dies markierte schnell eine vielversprechende Karriere beim Theater, so dass sie ab 2001 in mehreren Theaterstücken, unter anderem an der Seite von Judy Dench oder auch in der Rolle der Julia in Shakespeares Romeo & Julia zu sehen war und bereits auf einige wohlwollende Kritiken zurückblicken konnte, bevor sie ab 2003 vermehrt in britischen Fernsehfilmen und –serien zu sehen war. Größere Aufmerksamkeit wurde ihr erstmals zuteil, als sie 2004 die Rolle des reichen und gebildeten Teenagers Tamsin in My Summer of Love übernahm, welche sich auf eine Liaison mit der proletarischen Mona einlässt.

Von hier ausgehend folgten in den sich anschließenden Jahren neben mehreren Fernsehproduktionen auch zunehmend größer werdende Rollen in amerikanischen Produktionen wie Der Teufel trägt Prada neben Anne Hathaway und Meryl Streep, wofür Blunt auch eine Nominierung sowohl für den Golden Globe als auch Teen Choice Award erhielt. Konnte sie sich hier den Golden Globe zwar nicht verdienen, erhielt sie ihn stattdessen im selben Jahr für ihre Rolle in dem Fernsehfilm Gideon‘s Daughter, der bereits 2005 veröffentlicht worden war. Es folgten Rollen in Der Jane Austen Club, Der große Buck Howard sowie Sunshine Cleaning, um nur einige zu nennen, bevor sie 2010 das erste Mal mit Benicio Del Toro für Wolfman vor der Kamera stand und neben Matt Damon in Der Plan 2011 eine der Hauptrollen übernahm.

Noch im selben Jahr war Emily Blunt in der Buchverfilmung Lachsfischen im Jemen an der Seite von Ewan McGregor zu sehen und fasste ein Jahr später ihre bereits dritte Zusammenarbeit mit dem How I Met Your Mother-Star Jason Segel ins Auge, bevor sie von Rian Johnson für dessen Science-Fiction-Film Looper verpflichtet wurde und gemeinsam mit Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis vor der Kamera stand. Zwei Jahre später sollte sie sich erneut dem Genre der Science-Fiction zuwenden und war neben Tom Cruise in Edge of Tomorrow zu sehen, bevor ihr die Rolle der Kate Macer in Denis Villeneuves Sicario – erneut gemeinsam mit Del Toro – viel Kritiker-Lob und einige Nominierungen einbrachte. 2016 übernahm Blunt die Rolle der Freya in The Huntsman & the Ice Queen – der Fortsetzung von Snow White & the Huntsman mit Chris Hemsworth – und wird demnächst in der Hauptrolle der Buchverfilmung The Girl on the Train zu sehen sein.

Filmografie: (Auswahl)

2016: The Huntsman & the Ice Queen
2015: Sicario
2014: Into the Woods
2014: Edge of Tomorrow – Live. Die. Repeat.
2013: Wie der Wind sich hebt
2012: Ein tolles Leben
2012: Looper
2012: Fast verheiratet
2011: Meine beste Freundin, ihre Schwester und ich
2011: Lachsfischen im Jemen
2011: Der Plan
2011: Gnomeo & Julia
2010: Gullivers Reisen
2010: Wild Target
2010: Wolfman
2009: Victoria, die junge Königin
2008: Sunshine Cleaning
2008: Der große Buck Howard
2007: Der Krieg des Charlie Wilson
2007: Der Jane Austen Club
2007: Der eisige Tod
2006: Der Teufel trägt Prada
2006: Unwiderstehlich
2005: Gideon’s Daughter (Fernsehfilm)
2005: Empire (Mini-Serie)
2005: Fire Ball
2004: My Summer of Love
2003: Boudica

 

Vorhandene Rezensionen sind jeweils verlinkt!

  • An

    Ich habe bisher „Lachsfischen im Jemen“, „Edge of Tomorrow“ und „Into the woods“ mit ihr gesehen, ich mag sie auch gern. :)

    • Da kann ich nur zustimmen: Für mich gibt es derzeit kaum eine Schauspielerin, die so unfaßbar sympathisch rüberkommt (auf der Leinwand wie auch in Interviews) wie Emily Blunt!

      P.S.: Die Zeichnung finde ich diesmal übrigens besonders gelungen, Wulf!

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