Portrait: Oscar Isaac

So geht es also weiter im neuen Jahr mit dem ersten Portrait, für das ich mir diesmal Oscar Isaac herausgepickt habe, auch wenn ich immer noch einige ärgerliche Lücken habe, was seine Filmografie betrifft, aber da bleiben mir ja allein in diesem Jahr noch mehr als 340 Tage Zeit, diese auszubessern und entsprechend wird es allerhöchste Zeit, dass er seinen Platz in diesem langsam nicht mehr ganz so elitären Refugium meiner favorisierten DarstellerInnen zugewiesen bekommt.

Oscar Isaac

Oscar Isaac

Der am 9. März 1979 in Guatemala geborene Oscar Isaac wuchs in Miami auf und besuchte später in New York die Juilliard School, wo er 2005 seinen Abschluss machte. Wenngleich er sein Spielfilm-Debüt bereits 2002 in All About the Money gab, begann seine eigentliche Schauspielkarriere erst nach seinem Abschluss im Jahre 2006, als die Rolle des Josef in Es begab sich aber zu der Zeit… übernahm, die ihm auch prompt einen ersten Filmpreis – den Grace Award – einbrachte. 2008 wiederum beteiligte sich Isaac an Steven Soderberghs Che: Revolución und war noch im selben Jahr in Ridley Scotts Der Mann, der niemals lebte an der Seite von Schauspielgrößen wie Leonardo DiCaprio und Russell Crowe zu sehen. 2009 derweil übernahm Oscar Isaac die Rolle des späteren Staatspräsidenten Osttimors in Balibo, der später als bester australischer Film des Jahres gekürt wurde.

Ein Jahr später – 2010 – besetzte Ridley Scott in erneut, diesmal in der Rolle von Prinz John in Robin Hood, derweil er im Jahr darauf für Zack Snyders Sucker Punch und – ungleich gewichtiger für seinen Bekanntheitsgrad – für Nicolas Winding Refns Drive vor der Kamera. Einen regelrechten Schub erhielt seine Berühmtheit dann aber 2013, als er von den Coen Brüdern für ihr das Musiker-Drama Inside Llewyn Davis als titelgebende Hauptfigur engagiert wurde. Im Jahr darauf spielte Isaac unter anderem an der Seite von Jessica Chastain in J.C. Chandors A Most Violent Year und Alex Garlands gefeiertem Science-Fiction-Film Ex Machina, bevor er ein Jahr später für seine Rolle des Politikers Nick Wasicsko in der Mini-Serie Show Me a Hero mit dem Golden Globe geehrt und als draufgängerischer Pilot Poe Dameron Teil des wiederbelebten Star Wars-Franchise wurde. Sich dergestalt für Blockbuster empfohlen zu haben, ergatterte er im Jahr darauf die Rolle des titelgebenden Antagonisten in dem Superheldenfilm X-Men: Apocalypse, bevor er 2017 erneut in die Fliegerkluft von Dameron schlüpfte sollte und zuvor in George Clooneys – auf einem Skript der Coen Brüder basierenden – Film Suburbicon neben Matt Damon zu sehen war.

Ab März 2018 wird Oscar Isaac in Alex Garlands neuem Film Auslöschung als Ehemann einer von Natalie Portman gespielten Biologin auf Netflix zu sehen sein, derweil sich bereits mehrere neue Projekte mit Isaacs Beteiligung in unterschiedlichen Stadien des Entstehens befinden und er selbstredend auch 2019 als Poe Dameron in Star Wars: Episode IX wieder in Erscheinung treten wird.

Filmografie: (Auswahl)

2018: Auslöschung
2017: Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi
2017: Suburbicon
2016: The Promise: Die Erinnerung bleibt
2016: X-Men: Apocalypse
2015: Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht
2015: Show Me a Hero (Mini-Serie)
2015: Mojave
2015: Ex Machina
2014: A Most Violent Year
2014: Die zwei Gesichter des Januars
2013: In Secret – Geheime Leidenschaft
2013: Inside Llewyn Davis
2012: Um Klassen besser
2012: Revenge for Jolly!
2012: Gottes General – Schlacht um die Freiheit
2011: 10 Jahre – Zauber eines Wiedersehens
2011: W.E.
2011: Drive
2011: Sucker Punch
2010: Robin Hood
2009: Balibo
2009: Agora – Die Säulen des Himmels
2008: Der Mann, der niemals lebte
2008: Che: Revolución
2007: Das Leben vor meinen Augen
2006: Es begab sich aber zu der Zeit…
2006: The Half Life of Timofey Berezin

 

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