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Kinovorschau: Our Idiot Brother (17.05.12/KW20)

15. Mai 2012 ·

Swoosch, da ist er! Mein Lieblingsfilm der Woche! Warum? Tja, das steht auf Seite 2.

Our Idiot Brother

Our Idiot Brother, USA 2011, 90 Min. (in der IMDb)

Our Idiot Brother
Quelle: IMPawards.com

 

Regisseur:
Jesse Peretz

Autoren:
Evgenia Peretz
David Schisgall

Main-Cast:
Paul Rudd (Ned Rochlin)
Elizabeth Banks (Miranda Rochlin)
Zooey Deschanel (Natalie Rochlin)
Emily Mortimer (Liz Rochlin)

Genre:
Komödie | Drama

 

Trailer:

Inhalt & Prognose:

Ned Rochlin, seines Zeichens Tierfreund, Freizeithippie und passionierter Kiffer, betreibt zusammen mit seiner Freundin eine biodynamische Farm und der Laden läuft gut, doch als er den Fehler begeht, einem Polizisten Cannabis zu verkaufen landet er im Gefängnis und muss nach seiner Entlassung feststellen, dass seine Freundin sich nicht nur einen neuen Freund angelacht hat, sondern auch seinen heißgeliebten Hund Willie Nelson nicht herausrücken möchte. In seiner Verzweiflung sucht er Zuflucht bei seinen drei ungleichen Schwestern Miranda, Natalie und Liz, die alles andere als erfreut sind, dass ihr nichtsnutziger Bruder sich bei ihnen einquartiert, während Mutter Irene sich freut, die gesamte Familie wieder vereint zu wissen.

Im Grunde kennt man Paul Rudd nur aus romantischen Komödien und in diesem enggesteckten Genre bekleidet er auch stets dieselbe Rolle, so dass es sicher eine wahre Freude sein wird, ihn als langhaarigen und nichtsnutzigen Hippie zu erleben. Der Cast der drei Schwestern tut natürlich sein Übriges und wenn Regisseur Jesse Peretz sich nicht selten dämlich anstellt, wird er sicherlich so manch witzige Szene aus der ungleichen Figurenchemie generieren können. Davon ab also, dass Filme mit Zooey Deschanel bei mir über kurz oder lang sowieso zum Pflichtprogramm gehören bin ich gespannt auf Our Idiot Brother, denn immerhin reiht er sich nicht ein in die ewig gleichen, nach Schema F gestrickten Komödien. Darf es also mal etwas absurder sein, dann bitteschön!

Ich prognostiziere also mal

7-8 von 10 Punkten

→ Keine KommentareTags: Kinofilmstarts

Kinovorschau: Lachsfischen im Jemen (17.05.12/KW20)

15. Mai 2012 ·

Und schon sind wir wieder zurück mit dem zweiten Teil der Kinovorschau.

Lachsfischen im Jemen

Salmon Fishing in the Yemen, UK 2011, 107 Min. (in der IMDb)

Lachsfischen im Jemen
Quelle: IMPawards.com

 

Regisseur:
Lasse Hallström

Autor:
Simon Beaufoy

Main-Cast:
Ewan McGregor (Dr. Alfred Jones)
Emily Blunt (Harriet)
Kristin Scott Thomas (Patricia Maxwell)

Genre:
Komödie | Drama | Romantik

 

Trailer:

Inhalt & Prognose:

Die Investment-Bankerin Harriet Chatwode-Talbot sucht den Fischereiexperten Dr. Alfred Jones auf, um diesem das etwas abstrus klingende Anliegen ihres Klienten, dem Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama zu unterbreiten: Dieser wünscht nämlich, in den Weiten des Jemen Lachse anzusiedeln um seinem Hobby, der Fliegenfischerei, auch in seiner Heimat frönen zu können. Dr. Jones belächelt diesen Plan, doch als eine Reporterin Wind von der Idee des Scheichs bekommt, setzt sie Jones dermaßen unter Druck, dass dieser im Grunde keine Wahl hat als den verrückten Job anzunehmen und in den Jemen zu reisen, um dort zusammen mit Harriet an dem Projekt zu arbeiten.

Nachdem mir die Buch-Vorlage von Paul Torday erst jüngst bei Facebook empfohlen worden ist, kommt nun also die Verfilmung von Lachsfischen im Jemen ins Kino. Da ich die Vorlage nicht, immerhin aber die anderen Bücher von Herrn Torday kenne, kann ich nur bedingt eine Prognose aussprechen, aber da Ewan McGregor meistens Qualitätsware abliefert und das Buch ja auch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt wird es zumindest kein Totalausfall werden können. Inwieweit der Regisseur aber Tordays Ton treffen kann und der Vorlage gerecht wird bleibt abzuwarten und stellt somit auch den größten Wackelfaktor bei diesem ansonsten sicherlich durchaus empfehlenswerten Film dar.

Ich prognostiziere also mal

6-7 von 10 Punkten

→ Keine KommentareTags: Kinofilmstarts

Kinovorschau: Der Diktator (17.05.12/KW20)

15. Mai 2012 ·

So, begeben wir uns mal an die Kinostarts, bevor der Wunsch nach einem Feierabendbier meiner Produktivität Einhalt gebietet.

Der Diktator

The Dictator, USA 2012, 83 Min. (in der IMDb)

Der Diktator
Quelle: IMPawards.com

 

Regisseur:
Larry Charles

Autoren:
Sacha Baron Cohen
Alec Berg
David Mandel
Jeff Schaffer

Main-Cast:
Sacha Baron Cohen (Aladeen / Efawadh)

Genre:
Komödie

 

Trailer:

Inhalt & Prognose:

General Aladeen, Diktator in Wadiya, steht kurz davor seine erste Nuklearwaffe zu vollenden, doch weil die UN auf ihn aufmerksam geworden ist, reist er mit seinem Gefolge in die Vereinigten Staaten um diese zu überzeugen, dass er selbstverständlich nur friedliche Ziele mit seiner Waffe verfolgt. Dummerweise wird Aladeen gekidnappt und auch als er fliehen kann, bessert seine Lage sich kaum merklich, denn ohne seinen Bart will einfach niemand den Ehrfurcht gebietenden Diktator in ihm erkennen.

Sacha Baron Cohen ist berühmt für seine abstrusen Kunstfiguren und General Aladeen ist dessen neueste Ausgeburt und Inkarnation. Der Diktator wird sicherlich genauso subversiv, abgedreht und skurril wie die Vorgängerfilme, doch kann ich mir kaum vorstellen, dass Cohens Konzept ein weiteres Mal Erfolg haben wird, zumal schon Brüno nicht mehr an Borat herangereicht hat, vor allem aber auch, weil das Schema mittlerweile bekannt ist und sich nach und nach abnutzt, ebenso wie die viralen Kampagnen nicht mehr den früheren Prestige bringen, schlicht weil nun jeder Sacha Baron Cohen kennt und dessen Visage hinter seinen fiktiven Gestalten mehr und mehr durchschimmert.

Ich prognostiziere also mal

4-6 von 10 Punkten

→ Keine KommentareTags: Kinofilmstarts

Media Monday #46 – meine Antworten

14. Mai 2012 ·

In dem Wissen, dass ich an diesem Montagabend sicherlich erst kurz vor Mitternacht heimkehren werde, halte ich es wie Max Inzinger und kann sagen: “Ich hab da schon mal was vorbereitet.”

Media Monday #46

 

Media Monday #46

1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich Gesetz der Rache, auch wenn ich mich als alter Zack Snyder-Fanboy beinahe für 300 entschieden hätte.

2. Rainer Werner Fassbinder hat mit Angst essen Seele auf seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich auch tatsächlich ansonsten von ihm nur seinen Beitrag zu Deutschland im Herbst kenne.

3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich Black Dahlia, weil ich a) den Film sehr mag und ich b) abgesehen von 11:14 und The Gift keine Filme mit der Swank kenne, weil sie mir aus mir unerfindlichen Gründen zutiefst unsympathisch ist.

4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/die Fernsehausstrahlungen?

Ich ganz klar besitzen – und nicht nur Lieblingsfilme. Weil ich mich für das Prinzip von Film-Verleih oder -Download noch nie erwärmen konnte und es viel zu selten ins Kino schaffe wächst meine Sammlung im Grunde mit jedem hier zu rezensierenden Film stetig.

5. Mein liebstes Stephen King-Buch (alternativ Verfilmung) ist The Stand – Das letzte Gefecht, weil es zwar ein extrem seitenstarker, aber auch ein extrem überzeugender Endzeitroman ist und ich mich der Thematik grundsätzlich nicht entziehen kann.

6. Ein Bösewicht, der es nicht schafft Schrecken zu verbreiten und stattdessen harmlos und/oder lächerlich wirkt, also nicht ernst genommen werden kann hat mir noch jeden Film verleidet.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist Game of Thrones und die war natürlich großartig, weil die Vorlage schon einmalig ist, HBO einfach Qualität produziert und die Darsteller / Kostüme / Effekte / Dialoge / Settings ihr Übriges tun.

 

→ 12 KommentareTags: Media Monday